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Schnaitsee: Georg Schachner aus Gattenham im Alter von 89 Jahren verstorben

Im 89. Lebensjahr verstarb Georg Schachner, Angermann-Altbauer von Gattenham, Gemeinde Schnaitsee. Auf dem Schnaitseer Kirchenfriedhof fand er seine letzte Ruhestätte.

Schnaitsee – Im 89. Lebensjahr verstarb Georg Schachner, Angermann-Altbauer von Gattenham, Gemeinde Schnaitsee. Auf dem Schnaitseer Kirchenfriedhof fand er seine letzte Ruhestätte.

Georg Schachner erblickte 1932 als ältester Sohn von Georg und Rosa Schachner das Licht der Welt. Zusammen mit seinem Bruder Franz wuchs er auf dem elterlichen Hof auf. Die Schule besuchte er in Schnaitsee. Trotz der Kriegsjahre und der vielen Arbeit auf dem Hof, durfte er eine schöne Kinder- und Jugendzeit erleben. Sommer wie Winter gehörte der Kirchgang zu seinem Alltag. Georg Schachner ließ sich zum Landwirt ausbilden und übte diesen Beruf gerne aus.

Schwere Schicksalsschläge suchten Georg Schachner heim

Ein erster Schicksalsschlag war der der Abbrand des Elternhauses im Jahre 1958. Mit viel Mühe und Arbeit baute die Familie das Heim wieder auf. 1960 verstarb sein Vater. Im selben Jahr schloss er mit Josefa Hainz aus Hopfgarten den Bund der Ehe. Den beiden wurden vier Kinder geschenkt.

Neben der Landwirtschaft bewirteten sie bereits ab 1966 Sommergäste auf dem Hof. Ein nächster Schlag war der Abbrand der Wirtschaftsgebäude während der Christmette 1987. Besonders schmerzte Georg Schachner, dass die Maschinen verbrannten.

Musik war eine große Leidenschaft

Ausgleich fand Georg Schachner beim Musizieren. Seit 1961 spielte er bei vielen Hochzeiten und Tänzen mit der Band „Schlagersterne“ und der Schnaitseer Blaskapelle.

Zum wirtschaftlichen Standbein des Hofes gehörte während 60 Jahren die Beherbergung vieler Urlaubsfamilien. Über 30 Jahre lang bereitete er Schulklassen und Kindergarten-Kindern Freude im Rahmen von „Urlaub auf dem Bauernhof“.

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So schön er das Zuhause mit Blick auf die Berge genoss, so gerne unternahm er Reisen und Kreuzfahrten. Erst seit Juni ließ seine Lebenskraft nach, er war aber mit seinem Rollator immer noch recht mobil. 1000 Schritte täglich zu gehen war seine Devise.

Nach einem Oberschenkelhalsbruch und einer Lungenentzündung war er auf Pflege angewiesen. Im Kreise seiner Familie verstarb er dann zuhause.

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