Schnaitsee blüht und blüht und blüht

Wohltat für das Auge und für die Insekten: Die Dauerblühwiese am kommunalen Friedhof diente als Treffpunkt für eine Besprechung mit den Blühpaten und dem Heimatverein.
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Wohltat für das Auge und für die Insekten: Die Dauerblühwiese am kommunalen Friedhof diente als Treffpunkt für eine Besprechung mit den Blühpaten und dem Heimatverein.

Schnaitsee – Die Gemeinde blüht auch im fünften Jahr in Folge förmlich auf.

Bereits 2016 hatten sich der Heimatverein, die Gartenbauvereine Schnaitsee und Waldhausen, der Bienenzuchtverein und der Bund Naturschutz das Anlegen von Blühflächen auf die Fahnen geschrieben. Der Ort sollte wo möglich – auch auf dem kleinsten Fleckchen eigener Erde – zum Aufblühen gebracht werden. Über die Jahre hinweg wurde das Blühprogramm von allen Seiten, auch von der Gemeinde, intensiv weitergeführt.

Heuer hat der Heimatverein, auch mit Hilfe vieler Blühflächenpaten, die Initiative „Blühflächen auf kommunalen Grünstreifen“ als Priorität ausgegeben. Mitinitiator Dr. Alexander Taschke brachte sich mit dem nötigen Fachwissen ein und sorgte für das Anschaffen der richtigen Blütenmischungen.

Der Heimatverein konnte Anna Beer, Andrea Lepschy, Maria Bauer und Sybille Wenzl für den Bereich Geigelsteinstraße sowie Josef Fritz und Gabi Verbega für den Spiegelberg als Paten gewinnen. Angelika Sewald-Löffelmann, Sigrid Saller, Rosi Maron und Reinhold Schubeck sind für Bereiche an der Kampenwandstraße Paten, Agathe Oberlechner-Kiermaier für die Wasserburger Straße. Außerdem ist Toni Haas für den Mitterweg, Martin Meisl für den Bereich des Trachtenvereinskreuzes und Konrektor Stefan Thanner für den Schulbereich Pate. Sie alle wollen den Ortsbereich nicht nur verschönern, sondern auch eine Vielfalt an Nahrung für die Insekten bereitstellen.

Zur Vorbereitung der Flächen sorgte der Gartenbaubetrieb von Peter Jell aus Stangern für das unentgeltliche Fräsen der zu bepflanzenden Flächen. Diesen Einsatz hob auch Bürgermeister Thomas Schmidinger bei einer Besprechung hervor. Bei einem Treffen an der Dauerblumenwiese nördlich des kommunalen Friedhofs wurden auch die erforderlichen Pflegemaßnahmen mit dem Bauhof, den Blühpaten, dem Heimatverein und der Gemeindeverwaltung koordiniert. Beim Heimatverein hatte bisher Richard Hellmaier die Blühaktion geleitet, seit heuer hat Martin Meisl die Leitung des Projekts.

Für die nahe Zukunft sind noch mehr Blüh-Projekte, wie etwa auf der Südwestseite des Sportplatzes und an den Ortseingängen, geplant. „Dazu sind immer weiter Paten für diese Flächen gesucht“, fordert Meisl die Bevölkerung zur Mitarbeit auf, „um aus unserem Dorf ein blühendes Paradies zu machen.“ ju

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