Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Insgesamt neun Wohnungen

Schlüsselübergabe für sozialen Wohnungsbau in Eiselfing - Ansturm ist enorm

Bauherrr Robert Decker (links) und Bürgermeister Georg Reinthaler bei der Schlüsselübergabe des Gebäudes.
+
Bauherrr Robert Decker (links) und Bürgermeister Georg Reinthaler bei der Schlüsselübergabe des Gebäudes.
  • VonAndreas Burlefinger
    schließen

Nach einer Bauzeit von 14 Monaten hat die Schlüsselübergabe für das Mehrwohnungshaus im neuen Baugebiet Eiselfing-Nord stattgefunden. Die Vergabe für die neun Wohnungen läuft.

Eiselfing – Nach einer Bauzeit von 14 Monaten konnte nun die Schlüsselübergabe für das Mehrwohnungshaus im Siedlungs- und Wohngebiet Eiselfing-Nord stattfinden. Die Gemeinde Eiselfing übernahm damit das Gebäude in der Josef-Huber Straße von Bauträger Robert Decker GmbH. Die Bauzeit wurde fast eingehalten, die beteiligten Firmen kamen überwiegend aus der näheren Region, womit für kurze Anfahrtswege gesorgt war. Staatliche Zuschüsse verhalfen zudem zu überschaubaren Baukosten, was wiederum bei der Mietkostenberechnung die Ausgangslage erleichterte. Dass das Gebäude noch dazu in nachhaltiger Bauweise und mit einer regenerativen Energie ausgestattet worden sei, sorge für einen ökologischen Fußabdruck, so Bauherr Robert Decker.

Gebäude in Holzbauweise

„Viele reden darüber, die Gemeinde Eiselfing mit ihrem Bürgermeister, dem Gemeinderat und der Verwaltung handelt“ sagte Decker bei der Übergabefeier. Er hob dabei die Integration des Gebäudes in dem seit kurzem bestehendem Wohngebiet hervor und verwies im Zusammenhang mit der Holzbauweise und der damit verbundenen CO2-Bindung des Hauses auf den Klimaschutz. Durch eine intelligente Planung und damit ohne auferlegten Sparzwang entstanden so Kosten von 2.900 Euro pro Quadratmeter. Ein Förderprogramm des Freistaats Bayern, verknüpft mit einer Förderung durch die KfW-Bank, ergab einen Zuschuss von 1.700 Euro pro Quadratmeter.

+++ Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier +++

Robert Decker wies darauf hin, dass bei Baumaßnahmen nicht nur in „Prototypen von Häusern“ gedacht werden dürfe, wenn günstiger Wohnraum geschaffen werden müsse.

Für Bürgermeister Georg Reinthaler war die Schlüsselübergabe ein wichtiger Tag für das soziale Zusammenleben in der Gemeinde. Er informierte über das laufende Vergabeverfahren, in dem schon „erste Zusagen erteilt werden konnten“.

Es habe – wie zu erwarten war – mehr Anfragen als Wohnungen gegeben, auch aus benachbarten Gemeinden. „Es können deshalb nur Bürger berücksichtigt werden, wenn sie die Vergabevoraussetzungen erfüllen“ sagte er zum weiteren Vorgehen. Insgesamt gebe es neun Mietwohnungen, mit Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen. Im Gebäude würden bislang noch die Küchen fehlen. „Die müssen noch eingebaut und kleinere Nacharbeiten im Außenbereich durchgeführt werden“ so Reinthaler bei einem Rundgang durchs Haus.

Erdwärme und Photovoltaik

Die zukünftigen Mieter würden weniger an zusätzlicher Heizungsenergie brauchen, da das Gebäude mit Erdwärme ausgestattet sei und durch Isolierung wenig Energie verloren gehe, erklärte der Rathauschef. Auf dem Dach habe der Bauträger eine Photovoltaik-Anlage installiert, die regenerative Elektroenergie liefert.

Noch fehlen die Küchen in den Räumlichkeiten. Das soll bald nachgeholt werden.

Das Gebäude habe einen Aufzug, ebenso würden die Bäder der barrierefreien Baunorm entsprechen. Zwischen den einzelnen Räumen gebe es also keine Schwellen oder sonstigen Hindernisse. Auf die Frage nach der Miethöhe konnte der Bürgermeister mit einer erfreulichen Zahl aufwarten. „9,50 Euro pro Quadratmeter hat die Verwaltung festgelegt“ sagte er. Er informierte, dass somit das Neubaugebiet Eiselfing-Nord abgeschlossen sei.

Mehr zum Thema

Kommentare