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Scherben aus der Bronzezeit unter Marienplatz-Pflaster

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Für die Fachleute keine Überraschung war es, dass auch unter dem Pflaster des Marienplatzes zwischen Dempfeck und Markthallen Reste der vorgeschichtlichen Siedlungen Wasserburgs verborgen liegen.

Trotz der vielen Störungen des Bodens durch Leitungen und Kabel finden sich in nur geringer Tiefe immer noch kleine runde Bodenverfärbungen, die auf Pfostenstellungen von Häusern oder Abfallgruben hinweisen, in denen Gefäßscherben und Speiseabfälle in Form von Knochen stecken. Wie immer hat Toni Huber im Wettlauf mit den Baumaschinen, die bereits mit dem Verfüllen der Fläche begonnen hatten, die wichtigsten Belegstücke geborgen. Die Keramik entspricht dem bekannten Spektrum der späten Bronzezeit (rund 1300 vor Christus), enthält aber nur wenige Randstücke und solche mit Dekor, die eine genauere Klassifizierung zulassen. Noch fehlen aus der vorzeitlichen Siedlung Wasserburgs, die mehrere, durch Überschwemmungshorizonte getrennte Phasen umfasst, bislang Werkzeuge oder Dinge aus Bronze. Aber jede weitere Fläche, die untersucht werden kann, bietet die Chance für einen solchen Fund. Foto Steffan