Schachturnier im Mehrgenerationenhaus

Die Siegerdes Schachturniers (von links): Zweiter Platz Roman Forsch, erster Platz Jonas Witten, dritter Platz Simon Witten und vierter Platz Philipp Schönhuber.RE

Wasserburg –. Die Ferienwoche nutzte der Schachklub Wasserburg zu einem Schachturnier für Jugendliche unter 16 Jahren.

Es beteiligten sich sieben Schüler, die auch in der Ferienzeit ihr Hirn trainieren wollten. Darunter zwei Turnierneulinge.

Wie schon in den vergangenen Turnieren im Mehrgenerationenhaus gewann Jonas Witten unangefochten mit sechs Siegen.

Spannend wurde es um die nächsten Plätze. Rou tinier Roman Forsch wankte gegen Philipp Schönhuber in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern ohne Bauern. Hier greift eine Regel, die vor kurzem sogar Weltmeister Magnus Carlsen aus Norwegen zum Sieg nutzte: solange eine theoretische Chance zum Matt besteht, kann weiter gespielt werden. Der Spieler mit Zeitvorsprung ist im Vorteil. Nach einer längeren Blitzphase wurde die Partie dann doch remis gegeben.

Auf Nachfrage wurde den Schachbuben dann der Unterschied zwischen dem genannten Endspiel und dem nahezu gleichartigen Endspiel mit gleichfarbigen Läufern erklärt.

Durch diese Abgabe eines halben Punkts von Forsch hatte Turnier-Neueinsteiger Paul Schmittlein noch vor der letzten Runde Chancen auf den zweiten Platz. Doch diesmal ließ Forsch nichts anbrennen und bezwang seinen Mitkonkurrenten um den Trepperlplatz.

Das Turnier war für alle eine gute Vorbereitung für die anstehenden regionalen Jugendturniere.

Der Endstand des Schachturniers: Jonas Witten gewann mit sechs Punkten, Roman Forsch belegte den zweiten Platz mit 4,5 Punkten und Simon Witten ist Dritter mit vier Punkten. Auf dem vierten Platz ist Philipp Schönhuber mit 3,5 Punkten, Paul Schmittlein belegt mit zwei Punkten den fünften Platz, Raphael Lindlbauer wurde Sechster mit einem Punkt und Oskar Blume belegt den siebten Platz mit null Punkten.

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