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Aus dem Bauausschuss

Sanierung der Haager Westendstraße geht voran - Kanal muss aber wohl neu gebaut werden

Die Westendstraße wird saniert. Nächstes Frühjahr soll mit dem Neubau des Kanals begonnen werden.
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Die Westendstraße wird saniert. Nächstes Frühjahr soll mit dem Neubau des Kanals begonnen werden.
  • Sophia Huber
    VonSophia Huber
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Die Westendstraße braucht einen neuen Kanal, dies wurde in der Sitzung des Haager Bauausschusses deutlich, denn das Wasser staut sich, wie eine Machbarkeitsstudie des Ingenieurbüros Behringer und Partner aus Mühldorf ergab.

Haag – Die Sanierung der Westendstraße steht bei der Haager Gemeinde ganz oben auf der Prioritätenliste, das hatte der Bauausschuss schon vor Monaten beschlossen. Nun wird es konkret: in der vergangenen Sitzung stand die Abwasserthematik im Vordergrund.

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Dass es Probleme in der Westendstraße gibt, ergab eine Messkampange im vergangenen Sommer. „Der Kanal geht über“, erklärte Bauingenieur Robert Behringer den Ausschussmitgliedern, denn er sei zu klein.

Einfachste Lösung: Kanalneubau

Als einfachste Lösung biete sich an, den Kanal neuzubauen und aufzuweiten, erklärte Behringer und empfahl eine Aufteilung in zwei Bauabschnitte. In einem ersten Schritt soll der Kanal von der Kreuzung Brunnenstraße bis zur Rainbachstraße erneuert werden, Kostenpunkt etwa eine Million Euro.

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In einem zweiten Schritt könne dann für etwa 500.000 Euro die Leitung bis zum Hauptsammler vorgenommen werden. Behringer empfahl außerdem eine Verlegung des Sammlers einige Meter nördlich in die Bürgermeister-Jäger-Straße, denn derzeit befindet sich dieser auf Privatgrund, nach Ansicht des Ingenieurs wenig Sinn ergebe. Dadurch kämen noch einmal 650.000 Euro hinzu.

Baubeginn kommendes Frühjahr

Auf Nachfrage von Klaus Breitreiner (CSU) versicherte Behringer, dass auch das Abwasser des Herbstfestes, das über diesen Kanal abfließt, berücksichtigt wurde. Ebenso wurde das Wasserschutzgebiet bei den Überlegungen beachtet, wie Behringer auf Anfrage von Stefan Högenauer (CSU) erklärte.

Högenauer wies zudem darauf hin, dass es sinnvoller sei, von Anfang an bis zur Bürgermeister-Jäger-Straße zu planen und nicht einzeln. „Die bauliche Umsetzung ist dann eine andere Frage“, sagt er. Eine Gesamtplanung sei auch so vorgesehen, erklärte Bürgermeisterin Sissi Schätz (SPD).

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Auf Nachfrage von Dr. Florian Haas (PWG), „wann die ersten Bagger anrollen“ könnten, stellte Behringer das kommende Frühjahr als möglichen Startpunkt in Aussicht.

Der Ausschuss entschied sich, einstimmig die Planung und Ausschreibung anzugehen.

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