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Grundschule Maitenbeth

Sanierung der Grundschule Maitenbeth startet 2023

Dieser Anbau an der Maitenbether Grundschule soll abgerissen werden. Ein Ersatzbau soll an dieser Stelle Platz bieten für Mensa, Mehrzweckraum und Ausgabeküche.
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Dieser Anbau an der Maitenbether Grundschule soll abgerissen werden. Ein Ersatzbau soll an dieser Stelle Platz bieten für Mensa, Mehrzweckraum und Ausgabeküche.
  • VonKarlheinz Günster
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Der Gemeinderat hat seine Hausaufgaben gemacht. Im kommenden Jahr kann die Sanierung der Maitenbether Grundschule beginnen. Sie soll etwa 6,2 Millionen Euro kosten.

Maitenbeth – Die Sanierung der Maitenbether Grundschule soll Anfang kommenden Jahres beginnen und etwa 6,2 Millionen Euro kosten. Das besprach der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung

Architekt Frieder Lohmann und Siegfried Fischer als Elektroplaner gaben zusammen mit Ingenieur und Gemeinderat Bernd Achterling Auskunft zu den bevorstehenden Arbeiten. Bürgermeister Thomas Stark (Bürgerliste) befand, dass man damit „eine gute Lösung“ gefunden habe, die Planung nannte er „überzeugend“.

Geheizt wird künftig mit Pellets

Architekt Lohmann begann mit seinen Ausführungen im Keller und arbeitete sich dann über das Erdgeschoss bis ins Obergeschoss. Erneuert werde demnach die Technik hauptsächlich im Keller, erklärte er, vor allem die Elektroinstallation und die Heizungsanlage, die künftig mit Pellets betrieben wird . Lesen Sie mehr dazu unter: In keinem guten Zustand mehr seien die Sanitärräume, da werde einiges ausgetauscht. Viel Arbeit erwarte man bei der Fassade, erklärte er weiter, diese würde neu gestaltet. Schäden gebe es dort mehrere, etwa Risse im Putz, und überhaupt sei der Sockel des Gebäudes freizulegen.

Künftig sorgt Fotovoltaik für Strom

Auf dem Dach erzeuge künftig eine Fotovoltaikanlage Strom. 25 Kilowatt sind auch für warmes Wasser und die Heizung gedacht, ergänzte Elektroplaner Siegfried Fischer. Ob sich eine größere Anlage lohne, bezweifelte er auf Nachfrage der Räte, weil die Einspeisung lediglich mit sieben Cent vergütet würde. Das stünde in einem schlechten Verhältnis zu den Investitionskosten. Ein 12 000 Liter fassender Speicher sorge dafür, erklärte Bernd Achterling (alle Räte Bürgerliste), dass auch bei plötzlich hohem Bedarf in der Mehrzweckhalle genügendwarmes Wasser zur Verfügung stehe.

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Weiterhin würden Bodenbeläge und Türen erneuert, Decken erhielten eine akustische Dämmung, die Beleuchtung stelle man auf LED-Technik um und in die Klassenzimmer eingebaut würden unter anderem digitale Tafeln. Erweiterungen und Aktualisierungen in der Technik seien später leicht möglich, ergänzte Fachplaner Fischer, da es sich um eine sogenannte vertikale Installation handele. Die Technik befinde sich überwiegend im Keller und nach oben verteilen sich Kabel in einem Schacht in die jeweilige Etage.

Mehrzweckraum wird abgerissen

Am auffälligsten erscheint von außen der Abriss des Mehrzweckraums im Norden. An diese Stelle kommt ein Holzständer-Mensabau mit Blechdach. Dieses Gebäude ist später bei Bedarf leicht aufzustocken. Es beinhaltet einen Mehrzweckraum und eine Ausgabeküche fürs Essen innerhalb der Mittagsbetreuung. Neu ist auch die Barrierefreiheit mit einem Aufzug beim südlichen Eingang. Wenig zu verändern habe man hingegen in der angebauten Mehrzweckhalle. Lediglich die Holzbauteile würden überholt, damit sie „wieder 20 Jahre halten“, erklärte der Architekt. Zudem würde die Lautsprecheranlage modernisiert.

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Flutmulden und Rigolen sollen helfen, den Schulhof trocken zu legen. Im Frühjahr sei der nämlich oft feucht, wusste Achterling. Stellplätze seien auf der Nordseite vorgesehen, ein Standort für Ladesäulen muss aber gefunden werden. Diese sind für Elektroautos bei öffentlichen Gebäuden mittlerweile Pflicht, wussten die Fachleute. Lesen Sie mehr dazu unter:

Eine kurze Diskussion entspann sich um die Optik des neuen Mensabaus. Sollen die Bretter auf der Außenseite senkrecht oder waagerecht laufen? Quer schaue besser aus, meinte der Architekt, während Regenwasser in der Senkrechten besser ablaufe. Doch das sei in den Griff zu bekommen, war sich der Fachmann sicher. Auch das spätere Aufstocken sollte optisch „kein Thema“ sein, weil sich das Lärchenholz im Laufe der Zeit immer mehr angleiche.

Mitte 2024 soll alles fertig sein

Zu berücksichtigen waren auf dem Papier einzelne Bereiche wie Schule und Mittagsbetreuung, führte der Architekt weiter aus, denn die würden unterschiedlich gefördert.

Daher sei es auch von Bedeutung, dass diese Schule von Rechtmehring aus mitverwaltet wird, während dennoch ein Archiv vor Ort erforderlich ist. Alles sei auch in Absprache mit dem Schulamt erfolgt.

Einen Zeitrahmen gibt es auch: 2023 soll der Umbau beginnen und Mitte 2024 fertig sein. Der Beschluss, den Eingabeplan fertigzustellen und Zuschüsse vom Land zu beantragen fiel einstimmig.

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