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Kinder und Corona

Für unsere Kollegin als berufstätige Mutter ist Corona anstrengend, für ihren Sohn auch

Berufstätige Mutter im Corona-Stress: Nicola Zajac aus der Geschäftsstelle der Wasserburger Zeitung lässt sich nicht unterkriegen.
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Berufstätige Mutter im Corona-Stress: Nicola Zajac aus der Geschäftsstelle der Wasserburger Zeitung lässt sich nicht unterkriegen.
  • Heike Duczek
    VonHeike Duczek
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„Ich weiß: Ich darf das eigentlich so nicht sagen: Doch ich finde Corona einfach zum Kotzen“, sagt Samuel, sieben Jahre alt und Sohn der Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle der Wasserburger Zeitung.

Wasserburg – Seine Mama Nicola Zajac (Foto) und ihr Mann haben ihm seine Wortwahl nicht übel genommen, denn sie können die Frustration des Sohnes nachvollziehen. Der Grundschüler pendelt seit einem Jahr zwischen Distanz-, Präsenz- und Wechselunterricht hin und her.

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Den Nasenabstrich daheim geübt

Im Homeschooling hat er lesen und schreiben gelernt. Die Grundschule Schloßberg, die Samuel besucht, hat den digitalen Unterricht nach Angaben von Nicola Zajac sehr gut umgesetzt – über einen Online-Schulmanager. Per App kommen Arbeitsanweisungen, per Video erläutern Lehrer den Stoff. „Das klappt mega gut“, sagt die Mitarbeiterin der Wasserburger Zeitung.

Als am Montag die Testpflicht für die Schulen kam, hat sie mit Samuel daheim den Nasenabstrich ausprobiert. Nur ein wenig habe dieser in der Nase gekitzelt, berichtete der Sohn danach. Gestern wurde er zum ersten Mal in der Schule getestet und war durch das Üben mit der Mama gut vorbereitet, berichtet diese. „Das mit dem Testen in der Schule passt für uns“, sagt sie.

Nicola Zajac und ihr Mann sind nach eigenen Angaben positiv denkende Menschen, sie stellen sich den Herausforderungen der Corona-Pandemie ohne Murren. Trotzdem ist die dreiköpfige Familie stark gefordert bei der Organisation des Alltags – und mittlerweile auch etwas erschöpft, wenn es um die Bewältigung geht. Beide sind berufstätig – trotz Schichtdienst und Kurzarbeit heißt es immer wieder, „umswitchen“ bei der Betreuung des Sohnes, der – je nach Inzidenzwert – mal im Wechsel- oder Distanzunterricht ist. Mittlerweile managt das Ehepaar den Familienalltag und die Frage, wer wann frei hat, per Excel-Lis te, um nicht den Überblick zu verlieren. In die Notbetreuung soll Samuel nur gehen, wenn es nicht anders zu organisieren ist, sagen die Eltern. Auch Freunde unterstützen – etwa wenn es darum geht, den Zweitklässler im Homeschooling zu betreuen.

Der Sohn vermisst die Klassengemeinschaft

Samuel vermisst die Klassengemeinschaft, „langsam fehlt ihm die Motivation beim Lernen daheim“, stellt die Mama fest. Sie hofft, dass bald wieder Normalität eintritt. Heike Duczek

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