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MALERISCHE ALTSTADT INSPIRIERTE SIE

Salzburger Autorin lässt ihren Roman „Annas Vermächtnis“ in Wasserburg beginnen

„Annas Vermächtnis“ ist der Erstlingsroman von Lena Mitternacht. Die Geschichte beginnt in einem fiktiven Woll-Laden in Wasserburg.
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„Annas Vermächtnis“ ist der Erstlingsroman von Lena Mitternacht. Die Geschichte beginnt in einem fiktiven Woll-Laden in Wasserburg.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Zahllos sind die Künstlerinnen und Künstler, die sich von Wasserburg am Inn für ihre Kreationen haben inspirieren lassen – und in dieser Reihe taucht nun ein weiterer Name auf: Lena Mitternacht, eine junge Schriftstellerin, die den Titel „Annas Vermächtnis“ (erhältlich im Buchhandel) herausgebracht hat.

Wasserburg – Der Name der Autorin ist ein Pseudonym, eine Marke, die Bestand haben soll, wie sie im Gespräch mit unserer Zeitung betont. Eigentlich heißt sie Natalie Zettl, sie ist 33, gebürtige Landshuterin, wohnhaft in Salzburg. In Freilassing ist sie seit Kurzem in der Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt.

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Ende Juni hat sie ihren ersten Roman vorgelegt, der in einem Eigenverlag erschienen ist. Die Handlung spielt zum Teil in Wasserburg – der Stadt, die es ihr bei einem eher zufälligen Besuch besonders angetan hat. „Ein nettes Städtchen, 2018 war ich dort mit meiner Mutter unterwegs, wir sind auch in dem gemütlichen italienischen Restaurant La Famiglia in der Ledererzeile eingekehrt.“ Ein Ort, den sie als ideale Kulisse für ihren Roman empfand.

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Zum Inhalt: In einem Wasserburger Handarbeitsladen – er ist nach Angaben der Autorin rein fiktiv – entwickelt sich die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft, und zwar die zwischen der jungen, allein erziehenden Mutter Emilia und der lebenserfahrenen älteren Amerikanerin Anna, die von ihrer großen, alle Hindernisse überwindenden Liebe erzählt.

Inspiriert von starken Persönlichkeiten

Ob hier biografische Elemente einfließen? „Abkoppeln vom wirklichen Leben kann man sich natürlich nie ganz, man lässt sich immer von irgendwoher inspirieren“, bekennt Lena Mitternacht. „Der ein oder andere Charakterzug von meiner Oma, die auch Anna hieß, hat sich sicherlich in meinen Roman eingeschlichen.“

Die Tapferkeit zum Beispiel, der Humor und die Weisheit. „Es macht mir Freude, über starke Persönlichkeiten zu schreiben“, so Lena Mitternacht.

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Der Roman war ungewöhnlich schnell verfasst – in nur drei Monaten vom ersten Satz bis zum Epilog. „Ich war derart begeistert – das Buch floss nur so aus der Feder“, erinnert sich die Autorin. „Das ging wie von selbst, es war überhaupt nicht anstrengend.“ Wohl auch deswegen nicht, weil sie das Schreiben als ehemalige Redakteurin gewohnt war.

Nächster Teil spielt in Amerika

Insgesamt ist das Wasserburgische in dem Werk aber eher rar gesät. „Die ganzen Sehenswürdigkeiten konnte ich nicht einflechten“, räumt sie ein.

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Doch das Lebensgefühl der Stadt komme schon durch. In einem zweiten Teil, der 2022 erscheint, setzt Lena Mitternacht den Roman fort. Aufgrund der Dramaturgie spielt der zweite Teil allerdings nicht mehr in Wasserburg, sondern in Amerika.

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