Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Rohrbrüche, zugewachsene Leitungen und falsch verbaute Verbindungen

Rupertus-Stüberl im Ameranger Pfarrzentrum bald wieder nutzbar

Kirchenpfleger Stefan Thaller, Projektleiter der Firma Zosseder, Martin Stöttner, Stellvertretender Verwaltungsleiter Christian Staber und Bauleiter Franz Bartl (von links) helfen bei den Baumaßnahmen mit.
+
Kirchenpfleger Stefan Thaller, Projektleiter der Firma Zosseder, Martin Stöttner, Stellvertretender Verwaltungsleiter Christian Staber und Bauleiter Franz Bartl (von links) helfen bei den Baumaßnahmen mit.

Drei Wochen dauern die Baumaßnahmen rund ums Ameranger Pfarrzentrum noch an. Auch der üble Geruch im Rupertus-Stüberl ist endlich identifiziert worden.

Amerang – Aktuell werden am Pfarrzentrum Amerang die Rohrleitungen für die Oberflächenentwässerung erneuert, sodass auch bei stärkeren Niederschlagsereignissen das Wasser nicht gleich in der Kirche oder im Pfarrheim steht. Im Vorfeld fand eine umfangreiche Untersuchung und Dokumentation der bestehenden Rohrleitungssysteme rund um die pfarrlichen Gebäude in Amerang statt, wie der stellvertretende Kirchenverwaltungsvorsitzende, Christian S. Staber, in einer Pressemitteilung erklärt.

+++ Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier. +++

Dabei seien Rohrbrüche, zugewachsene Leitungen und falsch verbaute Verbindungen durch eine Fachfirma festgestellt worden. Die Kirchenverwaltung erkannte den Handlungsbedarf und fällte die nötigen Beschlüsse für die Sanierungsarbeiten, so Staber weiter.

Übler Geruch identifiziert

Die Rohrleitungen seien aber nicht die einzige Reparatur gewesen, die im Zuge der Tiefbauarbeiten durchgeführt wurde. „Oft sieht man, dass die gleiche Straße zwei- oder dreimal nacheinander aufgerissen wird. Das können wir uns als kleine Kirchenstiftung nicht erlauben“, so der stellvertretende Vorsitzende, der das Projekt als zuständiger Verwaltungsleiter verantwortet.

Lesen Sie auch: „Big Boxen“ aus Amerang kommen im großen Stil zum Einsatz

Aus diesem Grund sei auch ein zweites Problem in Angriff genommen worden. Bereits seit Jahren bestehe in einem Gruppenraum des Pfarrheims eine unangenehme Geruchsentwicklung. Als Ursache für den modrigen Geruch im Rupertus-Stüberl wurden die verschiedensten Theorien ins Feld geführt. „Unter anderem wird gemutmaßt, dass eine Schimmelbelastung besteht, Folgeschäden einer vergangenen Überschwemmung nicht richtig beseitigt wurden oder schlicht die Bausubstanz des Ursprungsgebäudes für den Geruch verantwortlich ist“, so Staber.

Die Kirchenverwaltung verzichte jedoch auf Schnellschüsse, wie den Einbau einer eigenen Entlüftungsanlage. Derartige Forderungen seien mehrfach durch Nutzer in den Raum gestellt worden, die mit der Situation berechtigterweise unzufrieden waren, teilt der stellvertretende Vorsitzende weiter mit.

Nach mehreren Anläufen konnte nun der Ursprung des Problems herausgefunden werden: Unter dem Holzboden im Pfarrheim befänden sich Holzfasermatten, die feucht geworden seien und daher für den unguten Geruch sorgen würden. „Das Wasser kommt von der höher gelegenen Pfarrkirche an die Westseite des Pfarrheims heran. Außerdem hat die Seite kein Vordach, sodass auch das Regenwasser direkt an die Hauswand gelangt. Nachdem die Bodenplatte mit der Außenwand offenbar nicht vollständig abschließt und außerdem eine undichte Fuge in der Außendämmung besteht, dringt verschiedentlich Wasser in die Außenwand und in die besagten Bodenbereiche ein“, erklärt Staber.

Auch interessant: Lok- und Autoschätze entgingen 2021 knapp Unwetter-Desaster: Amerangs Museum öffnet wieder

„Im Zuge der Rohrsanierungen wird nun auch eine Drainage für die Westseite des Pfarrheims angelegt und auf das bestehende Leitungssystem angeschlossen. Außerdem wird im Pilgerschrittverfahren das Fundament des Pfarrheims abgedichtet sowie die bestehende Fuge in der Außendämmung mit einer Kupferabdichtung versehen“, berichtet er weiter.

Bodentrocknung erst im Herbst

Letztendlich sei die Baumaßnahme aber nur finanzierbar, weil die Stiftung bei der Sanierung der Filialkirche Meilham unerwartet hohe Zuschüsse halten habe, sodass für das Pfarrzentrum eigene Rücklagen frei wurden. Außerdem mache es sich bemerkbar, dass die Mitglieder der Kirchenverwaltung selbst mithelfen würden und einer sogar den Bagger bedienen könne.

In etwa drei Wochen seien die Arbeiten beendet. Die Bodentrocknung erfolge im Herbst, sodass neben der Oberflächenentwässerung auch das Rupertus-Stüberl bald wieder ordnungsgemäß zur Verfügung steht, so Staber.

Lesen Sie auch: Mehr als nur ein Sport: „Am Tisch selbst ist‘s keine Gaudi, davor und danach schon“

Mehr zum Thema

Kommentare