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Ruderverein Babensham-Wasserburg feiert 40-jähriges Jubiläum

Im Doppelachter zeigten die Mitglieder des Rudervereins Babensham-Wasserburg ihr Können.
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Im Doppelachter zeigten die Mitglieder des Rudervereins Babensham-Wasserburg ihr Können.
  • Petra Maier
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  • Sophia Huber
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Vor 40 Jahren wurde der Ruderverein Babenham-Wasserburg von Peter Drews, einem ehemaligen Deutschen Meister im Rudern gegründet. Zum Jubiläum wurde gebührend gefeiert.

Babensham/Wasserburg – 40 Jahre wird auf dem Inn zwischen Babensham und Wasserburg bereits vereinsmäßig gerudert. Für die Festlichkeiten lud die Vorstandschaft des Rudervereins Babensham-Wasserburg ihre Mitglieder sowie Gründungsmitglieder und Ehrengäste zu einer coronakonformen Feier ein.

Gründer Peter Drews war Deutscher Meister

Gegründet wurde der Feier auf Initiative von Peter Drews, wie der amtierende Vorsitzende Martin Stuckenberger erklärt. Der gebürtige Schwetzinger war 1969 selbst Deutscher Vizemeister im Rudern, 1970 wurde er sogar Deutscher Meister. „In den 70ern besuchte er des Öfteren die Oma von seiner Frau Elisabeth, die in Wasserburg gewohnt hat“, erklärt Stuckenberger, „Bei den Spaziergängen am Inn fand Drews immer, dass hier gerudert werden sollte.“ 1981 zog der ehemalige Rudermeister schließlich her und entschloss er sich den Ruderverein Babensham-Wasserburg zu gründen.

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Mitglieder fand er vor allem über die Mittelschule Wasserburg, wo er als Sportlehrer tätig war. „In den 90ern konnten wir dann siege feiern“, sagt Stuckenberger. Beispielsweise bei den Deutschen Jugendmeisterschaften, im Schulrudern wurde Babensham-Wasserburg sogar drei Mal hintereinander zum Landessieger gekürt. Heute hat der Verein fast die gleiche Menge an Bootsplätzen wie Mitglieder, nämlich 75.

Mitglieder reisten aus zum Teil Österreich an

Zum 40-Jährigen bestehen reisten 60 von ihnen an, teilweise sogar aus Österreich und München. Auch Wasserburger Bürgermeister Michael Kölbl kam der Einladung gerne nach.

Nachdem ein Doppelachter und ein Doppelvierer mit Steuermann-(frau) auf Wasser gingen und „für Staunen, bei denjenigen sorgten, die so etwas noch nie gesehen hatten“ sei ausgiebig gefeiert, so Stuckenberger. Mit einem Bierfass, angestochen von Drews, der heute Ehrenvorsitzender ist, und Schmankerl vom Grill.

Ein Geburtstagskuchen wurde symbolisch von den ehemaligen ersten Vorsitzenden, Drews und Andreas Edl sowie von Stuckenberger angeschnitten.

Der Erste Vorsitzende Martin Stuckenberger hat noch einiges vor.

In seiner Rede dankte Stuckenberger dem erweiterten Vorstand für die Unterstützung, die ihm bisher zuteil wurde und mahnte an, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, ein Ehrenamt auszuüben Ehrenamtsmangel sei aktueller denn je.

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Damit der Verein noch lange erhalten bleibt, hat sich Stuckenberger zur Aufgabe gemacht, den Verein in der Region bekannter zu machen und „wieder öfters auf dem Inn zu rudern.“ Denn obwohl der Inn manchmal tückisch sein kann und es nicht immer möglich sei, dort zu rudern, habe es auch durchaus Vorteile, wie Stuckenberger verrät: „Wir haben mehr Kraft, als die Rudervereine vom Starnberger See.“

Von einer Leistungsorientierung will Stuckenberger aber dennoch absehen, stattdessen soll der Spaß am Sport in den Vordergrund rücken.

Ehrungen für Gründungs- und Vorstandsmitglieder

Beim Fest wurden zudem einige Mitglieder geehrt, dazu gehörten die Gründungsmitglieder Peter Drews, Werner Schäfer, und Reinhold Walther, sowie die langjährigen Vorstandsmitglieder Alois Morber, Frank Neugebauer, Andreas Edl, Alexandra Edl, Margit Grill und Werner Schiebel, der auch einige der Boote finanziert hatte..

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Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden Johannes Siedersleben und Daniela Jecht ausgezeichnet. Dank galt auch Elisabeth Drews, Mallsi Schiebl und Marion Neugebauer, die sich des Öfteren um die Verpflegung der Ruderer kümmerten.

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