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Festhalten am Lüftungskonzept

Warten auf Neubau: Rotter Schulverband lehnt Luftreiniger für „Containerschule“ ab

Testen und Maskentragen wird die Schüler noch eine Zeitlang begleiten (Symbolbild). Da helfen auch die Luftreiniger nichts. Darum lehnt der Schulverband Rott die Anschaffung ab. Die Schüler sind derzeit in Container ausgelagert, dort gibt es ein funktionierendes Lüftungskonzept. In der neuen Schule, die gerade gebaut wird, entsteht eine raumlufttechnische Anlage.
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Testen und Maskentragen wird die Schüler noch eine Zeitlang begleiten (Symbolbild). Da helfen auch die Luftreiniger nichts. Darum lehnt der Schulverband Rott die Anschaffung ab. Die Schüler sind derzeit in Container ausgelagert, dort gibt es ein funktionierendes Lüftungskonzept. In der neuen Schule, die gerade gebaut wird, entsteht eine raumlufttechnische Anlage.
  • VonRichard Helm
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Keine Luftreiniger für die Rotter Schüler, die derzeit in Containerklassen ausgelagert sind, weil die Mittelschule neugebaut wird. Der Schulverband und damit auch Rektorin Manuela Strobl sind sich einig, dass das Lüftungskonzept mehr bringt. Denn trotz der Geräte können sich die Schüler anstecken. Masken und Tests werden wohl auch bleiben.

Rott am Inn – Bereits ab Oktober 2020 hat der Freistaat mobile Luftreiniger zu 100 Prozent gefördert. Die Voraussetzung war, dass sie in schlecht belüftete Schulräumen eingesetzt wurden. Schon damals kamen die Luftreiniger für die Rotter Containerschule nicht in Frage, da war sich der Schulverband einig.

Lesen Sie auch: Bürgermeister Daniel Wendrock: „Die Lage in Rott ist ernst, aber nicht aussichtslos.“

Alle Container haben im Vergleich zur Raumgröße sehr große Fenster, es gibt ein Lüftungskonzept, zudem wurden CO²-Messer angeschafft.

Städtetag hört auf Bundesumweltamt

Diese Voraussetzung der Förderung „nur für schlecht belüftete Räume“ fiel in der Neuauflage vom 14. Juli weg. Und die Förderung ist auf 50 Prozent gesunken. Verwaltungsleiter Max Brockhoff hat beim Gesundheitsamt nachgefragt, wie er bei der Schulverbandsversammlung erläuterte. „Die haben auf die Empfehlung des Bundesumweltamtes verwiesen. Das Bundesumweltamt hält den Einsatz von Luftreinigern nicht nötig, wenn ausreichend gelüftet werden kann.“

Auch interessant: Tatsachenbericht und Finanzplanung beim Schulverband Rott-Ramerberg-Griesstätt (Plus-Artikel OVB-Online)

Der Hauptausschuss des Deutschen Städtetages hat in der Sitzung vom 1. Juli 2021 die Empfehlungen des Bundesumweltamtes übernommen.

Emotionale Diskussion versachlichen

Der Deutsche Städtetag wies auch darauf hin, dass die derzeit emotionalen Diskussionen versachlicht werden sollten. Bürgermeister Daniel Wendrock (parteilos) wies darauf hin, dass jeder einzelne Container gut gelüftet werden könne und jedes Lüften mehr saubere Luft in einen Raum bringt wie jeder Luftreiniger.

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Wendrock betonte, „wenn ein Luftreiniger nicht verhindern kann, dass sich Schüler untereinander anstecken und immer noch Masken und Tests nötig sind, dann macht auch der Luftreiniger keinen Sinn“.

Hier warf Rektorin Manuela Strobl ein, wer denn die Luftreiniger säubern und die Luftfilter austauschen soll. Am Ende würde der gegenteilige Effekt erzielt. „Luftreiniger sind laut und brauchen zusätzlich den begrenzten Platz im Klassenzimmer“, so Strobl.

Verband ist sich einig: keine Luftreiniger

Verwaltungsleiter Brockhoff rechnete vor, dass die Förderzweckbindung auf drei Jahre befristet sei. Innerhalb dieser Zeit sind die Schüler in die neuerbauten Schulräume umgezogen.

Die neue Schule habe sowieso eine raumlufttechnische Anlage. Bürgermeister Wendrock sieht in der Anschaffung von Luftreinigern für die „Containerschule“ keinen Sinn.

Wenn jedoch die Schulverbandsmitglieder anderer Meinung seien, könne auch ein Gutachten angefertigt werden. Doch die Mitglieder des Rotter Schulverbandes winkten ab. Einstimmig entschlossen sie sich gegen Anschaffung mobiler Luftreinigungsgeräte.

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