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AUF INITIATIVE VOM BÜRGERMEISTER

Rott bekommt künftig einen Nachhaltigkeitsbericht

Sie planen Großes: Prof. Dr. Andreas Fieber von der Technischen Hochschule Rosenheim Campus Burghausen, Bürgermeister Daniel Wendrock (parteilos) und Gemeinderat und Referent für Nachhaltigkeit und Umwelt Matthias Eggerl. (von links).
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Sie planen Großes: Prof. Dr. Andreas Fieber von der Technischen Hochschule Rosenheim Campus Burghausen, Bürgermeister Daniel Wendrock (parteilos) und Gemeinderat und Referent für Nachhaltigkeit und Umwelt Matthias Eggerl. (von links).
  • VonRichard Helm
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Im Gemeinderat Rott macht man sich Gedanken, wie Nachhaltigkeit im Dorf gelebt werden kann. Die Initiative, sich damit weiter auseinander zu setzen, geht auf Bürgermeister Daniel Wendrocks Initiative zurück, der sich mit Umweltreferent Matthias Eggerl und der TU München zusammengesetzt hat

Rott – Der Begriff Nachhaltigkeit stammt aus der Forstwirtschaft und bedeutet, die Ressource Holz schonend zu nutzen und für künftige Generationen zu erhalten. Also nicht mehr Holz schlagen, als nachwachsen kann.

Im Gemeinderat Rott macht man sich Gedanken, wie Nachhaltigkeit im Dorf gelebt werden kann. Die Initiative, sich damit weiter auseinander zu setzen, geht auf Rotts Bürgermeister Daniel Wendrocks Initiative zurück, der sich mit Umweltreferent Matthias Eggerl und der TU München zusammengesetzt hat

Jetzt Handeln

Das heutige Verständnis bezieht sich auf ein Dreieck aus ökologischen Gleichgewicht, ökonomischer Sicherheit und sozialer Gerechtigkeit. Die Vereinten Nationen gründeten 1983 die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung. In einem von ihnen erstellten Bericht heißt es: „Nachhaltiges kommunales Handeln bedeutet, den jetzt lebenden Generationen ein intaktes ökonomisches, ökologisches und soziales Gefüge zur Verfügung zu stellen und den nächsten Generationen ein ebensolches, intaktes Gefüge zu hinterlassen.“ Auf dem Weltgipfel 2015 in New York wurde von der Generalversammlung 17 globale Ziele beschlossen.

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Darunter fallen Bekämpfung von Armut und Hunger, Gesundheit, hochwertige Bildung und vieles mehr. Deutschland setzte dies 2016 in eine Nachhaltigkeitsstrategie um.

Nicht nur Großstädte betroffen

Prof. Dr. Andreas Fieber von der Technischen Hochschule Rosenheim und Gemeinderat und Referent für Umwelt und Nachhaltigkeit Matthias Eggerl (CSU) stellten das Thema Nachhaltigkeit für Kommunen vor. Bis jetzt haben nur Großstädte einen Nachhaltigkeitsbericht. Doch auch Landgemeinden, wie Rott, sei es wichtig, da die Ziele auch an der Basis vertreten werden müssen. Für sie gilt nach eigenen Angaben: „Ein kommunaler Nachhaltigkeitsbericht muss vergleichbar, relevant und ehrlich sein.“ Er sollte regelmäßig erstellt und veröffentlicht werden.

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Wichtig war beiden, die Bürger miteinzubinden. Der Nachhaltigkeitsbericht gliedert sich in einen individuellen und in einen standardisierten Abschnitt. In dem individuellen Teil kann die Gemeinde eigene Projekte und Entscheidungen vorstellen. Fieber nennt diese Leuchtturmprojekte. Auch die ehrenamtliche Arbeit vom Arbeitskreis Umwelt und Nachhaltigkeit, Behindertenbeauftragten, Jugendreferent, Vereinsreferent und Gewerbeverband fließen mit ein.

Straffer Zeitplan

Fieber und Eggerl haben sich einen engen Zeitrahmen gesetzt. Sie rechnen mit drei Monaten für die Erstellung und Bearbeitung. Die Texte und Bilder der Rotter Akteure brauchen sie bis Mitte August. Parallel wird mit der Verwaltung der standardisierte Abschnitt erstellt. Wenn alles gelingt, soll Rott im November den ersten Nachhaltigkeitsbericht haben.

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