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Umweltinitiative stimmt dagegen

Rollen bald die Bagger im Bereich „Schnaitsee-Ost 2.0“?

Der Bachlauf und der Wirtschaftsweg im Süden des neuen Baugebiets „Schnaitsee-Ost 2.0“ soll auf alle Fälle erhalten werden.
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Der Bachlauf und der Wirtschaftsweg im Süden des neuen Baugebiets „Schnaitsee-Ost 2.0“ soll auf alle Fälle erhalten werden.
  • VonJosef Unterforsthuber
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Das Baugebiet „Schanitsee-Ost 2.0“ kommt voran, vor kurzem gab es jedoch eine Änderung des Planentwurfs. Dazu wurden nun erneut die Behörden befragt.

Schnaitsee – Wegen einer Änderung des Planentwurfs für das Baugebiet „Schnaitsee-Ost 2.0“ wurde eine erneute Auslegung der Unterlagen notwendig. Dazu gingen mehrere erneute Stellungnahmen ein, die im Großen und Ganzen bereits bei der ersten Beteiligung zum Tragen gekommen waren. In der jüngsten Sitzung des Schnaitseer Gemeinderates ging es um deren Abwägung. Am Ende wurde wurde der Bebauungsplan „Schnaitsee-Ost 2.0“ bei zwei Gegenstimmen von der Umweltinitiative in der Fassung vom 20. September als Satzung beschlossen.

Freie Fläche für elektrische Versorgung

Die Stellungnahme des Bund Naturschutz zur Nutzung des Regenwassers und zur Verpflichtung des Baus von Solaranlagen nahm der Rat bei zwei Gegenstimmen zur Kenntnis und konstatierte, dass die Festsetzung zur Nutzung der Solarenergie als ausreichen erachtet wird. Zudem wird die Herstellung von Regenwasserzisternen festgesetzt. Bei der Nutzung für die Toilettenspülung wird auf DIN 1988 hingewiesen.

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Bayernwerk Netz aus Ampfing möchte eine Fläche für die elektrische Versorgung vorgesehen wissen. Dazu wurde im Beschluss konstatiert, dass eine Fläche östlich des BRK-Gebäudes zur Verfügung steht.

Bachlauf soll erhalten werden

Auf Stellungnahme des Bauernverbands wird im Plan ergänzt, dass von den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen Immissionen besonders auch an Sonn- und Feiertagen und währen der der Erntezeit in den Nachtstunden ausgehen können.

Im Rahmen der umfangreichen Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes ging es besonders auch um den Manzinger Bach, der am südlichen Rand des Gebiets verläuft. Hierzu heißt es im Beschluss, dass die Uferrandzone ohnehin als öffentliche Fläche festgesetzt ist.

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Zur Stellungnahme der Unteren Naturschutzbehörde beschloss der Rat, dass der Wirtschaftsweg nördlich des Bachlaufes als öffentliche Verkehrsfläche mit besonderer Zweckbestimmung erhalten wird. Hier drin verlaufen auch die Schmutz- und Regenwasserkanäle. Zugang für den laufenden Unterhalt ist erforderlich. Auch zum Unterhalt des Bachlaufs wird der Weg benötigt.

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Die Stellungnahme der Unteren Bauaufsichtsbehörde nahm das Gremium zur Kenntnis und arbeitete redaktionelle Änderungen mit ein. Die Dachneigung wurde infolge auf 24 bis 32 Gard geändert.

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