Robert Eyner ist der neue Geschäftsführer im Maitenbether Rathaus

Robert Eyner an seinem neuen Arbeitsplatz.
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Robert Eyner an seinem neuen Arbeitsplatz.

Der neue Geschäftsstellenleiter im Maitenbether Rathaus heißt Robert Eyner. Seit dem letzten Sommer ist er damit für die Belange der kommunalen Verwaltung vor Ort zuständig und auch für Rechtmehring, da mit dieser Nachbargemeinde eine Verwaltungsgemeinschaft mit insgesamt fast 4000 Einwohnern besteht.

Von Karlheinz Günster

Maitenbeth – Wie kam der Verwaltungsfachwirt ins Maitenbether Rathaus, was hat er vorgefunden, und wo sieht er sich in Zukunft?

Robert Eyner ist ledig, in Wasserburg geboren und zog mit seinen Eltern bereits 1996 nach Maitenbeth, weil es hier eine Wohnung mit Garten gab. Der alte Kindergarten ist ihm auch noch bekannt; nach der Grundschule folgte die Realschule „Maria Ward“ in Haag, wo er 2011 seine Mittlere Reife erwarb.

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Eine Ausbildungsstelle fand Robert Eyner im St. Wolfganger Rathaus, dort lernte er den Beruf des Verwaltungsfachangestellten und bildete sich später zum Verwaltungsfachwirt weiter. Auch nach der Ausbildung blieb er, eben bis sich durch eine Stellenanzeige im Frühjahr die Gelegenheit bot, in die Heimatgemeinde zu wechseln. In St. Wolfgang war er hauptsächlich mit Aufgaben im Bauamt und im Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung betraut. Hier in Maitenbeth löste er Christiana Sagstetter ab, die nach sieben Jahren in dieser Position in den Ruhestand ging.

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Zu den Hobbys des 26-Jährigen zählt vor allem Fußballspielen; beim SC 1966 Rechtmehring ist er zudem Jugendleiter und bereitet sich derzeit auf eine Trainerlizenz für Jugendliche und Erwachsene vor.

In den beiden Gemeinden gefällt ihm „das Füreinander-da-sein“ und dass „die Gemeinschaft“ eine bedeutende Rolle spielt, „egal ob das in der Nachbarschaft, im Verein oder sonst irgendwo ist“, erklärt er. Der Grund dafür könnte sein, „dass wir auf dem Land leben, hier hilft jeder jedem, vor allem in schwierigen Zeiten“. Auch die verkehrsgünstige Lage gibt Pluspunkte, hat aber als Bundesstraße mit schweren Verkehrsunfällen auch Nachteile, die bekommt er durch die Nähe oft mit.

Zu den Dingen, die der Verwaltungsfachwirt Robert Eyner gerne ändern möchte, zählt nicht viel oder verschwindet hinter den derzeitigen Einschränkungen durch die Corona-Maßnahmen: „Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich gerne die Zeit vor einem Jahr zurückhaben wollen, als alle noch unbeschwert und ohne Einschränkungen ihr Leben genießen konnten.“

Wie sieht er seine Zukunft, wo ist Robert Eyner in zehn Jahren? „Hoffentlich noch an Ort und Stelle.“

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