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AMPHIBIENSCHUTZ

Rettung der Kröten hat in Schnaitsee begonnen

Die Helfer Stefanie Wolf und Reinhold Beer mit dem gesammelten Müll zu ihren Füßen – im Hintergrund der Amphibienzaun an der Staatsstraße im Waldstück zwischen Feldmühle und Harpfing.
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Die Helfer Stefanie Wolf und Reinhold Beer mit dem gesammelten Müll zu ihren Füßen – im Hintergrund der Amphibienzaun an der Staatsstraße im Waldstück zwischen Feldmühle und Harpfing.
  • VonJosef Unterforsthuber
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Schnaitseer Ehrenamtliche retten auch heuer Kröten vor dem Tod auf der Straße. Ein aufwendiger Arbeitseinsatz.

Schanitsee – „Die Zeit drängt, die Krötenwanderung hat begonnen“, motivierte Vorsitzender Alois Dirnaichner seine Mitstreiter der Schnaitseer Naturschutzgruppe. Wie recht er hatte, bewies der Umstand, dass bei der ersten Sammlung bereits acht Kröten sicher über die Staatsstraße 2357 in Höhe der Fahrnbichlstraße und im Waldstück zwischen Feldmühle und der Abzweigung Lochen sowie Flötzing gebracht werden konnten.

Auch viel Müll gesammelt

Jeweils 300 Meter Zaun stellten die Mitglieder an den beiden neuralgischen Straßenstücken auf. Unmittelbar vor dem Zaun wurden zudem alle paar Meter Fangkübel für die Kröten, Frösche und Molche gesetzt. Eine mühsame Arbeit, da der Boden meist sehr steinig ist. Zwei Tage, jeweils rund acht Stunden, arbeiteten die Helfer an den rettenden Zäunen.

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Die Ehrenamtlichen sammelten an beiden Straßenrändern außerdem so viel Müll, dass schnell ein großer Sack mit Plastik, Getränkedosen und Papier gefüllt war. „Wie viel Müll werden wir wohl finden, wenn wir in ein paar Wochen den Zaun wieder abbauen?“ fragte sich Dirnaichner, der den Aufbau des Amphibienzaunes leitete.

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Er berichtete beim Besuch der Wasserburger Zeitung während der Aktion: „Natürlich ist es mit dem Zaunaufbau allein nicht getan. Helfende Hände zum Umsetzen der Kröten, Frösche und Molche werden immer benötigt. Dies geschieht nach Absprache in den frühen Morgenstunden und ein weiteres Mal spätabends.“

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