Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


„Lichtblick“ für Region

Entscheidung zu Bahnübergang Reitmehring fällt 2022

Ein typisches Bild: lange Schlangen vor dem Bahnübergang.
+
Ein typisches Bild: lange Schlangen vor dem Bahnübergang.
  • Heike Duczek
    VonHeike Duczek
    schließen

Bürgermeister Michael Kölbl spricht von einem „Lichtblick“: Bei seinem Gespräch mit der Regierung von Oberbayern wegen des Planfeststellungsbeschlusses zur Auflösung des Bahnübergangs Reitmehring wurde zugesagt: „2022 ist ganz klar mit einer Entscheidung zu rechnen.“ 

Wasserburg – „Meine Hoffnung ist in den vergangenen Jahren ja arg strapaziert worden bei dieser Thematik“, betont Kölbl angesichts der Tatsache, dass das Vorhaben bereits seit etwa 16 Jahren in der Planung ist und die Unterlagen seit einem Jahr entscheidungsreif bei der Regierung von Oberbayern liegen. Dort hätten noch ergänzende kleinere Anhörungen stattgefunden.

Wenn der Planfeststellungsbeschluss fällt, dauert es trotzdem noch, bis der erste Bagger anrückt. Denn die Mittel für das Millionenprojekt müssen bereitgestellt werden.

Das Bundesverkehrsministerium habe sich zum Bauvorhaben bekannt und unterstütze es, deutet Kölbl an, dass es mit der Finanzierung – die letzte Kostenschätzung belief sich auf 40 Millionen Euro – klappen könnte. Auf der Basis des Planfeststellungsbeschlusses müssen dann die Werksplanungen erfolgen, danach die Ausschreibungen. Kölbl hofft, dass er in seiner letzten Amtsperiode, die 2026 enden wird, noch den symbolischen Spatenstich durchführen kann.

Die Bauarbeiten führt das Staatliche Bauamt Rosenheim durch. Bauherr ist der Bund, weil der Bahnübergang an der B 304 liegt.

Geplant sind, wie berichtet, Tunnel, Brücke, Trog, Kreisel und Rampen sowie Straßenanbindungen. In den vergangenen Jahren gab es mehrere Bürgeranhörungen, Nachbesserungen beim Lärmschutz, Flächenverbrauch und Radwegebau. Außerdem mussten Ausgleichsflächen – unter anderem für den Schutz des Kiebitz – eingeplant werden.

Mehr zum Thema

Kommentare