Nachruf

Georg Hanslmeier

Reichertsheim – Georg Hanslmeier aus Albanstett ist kurz nach Vollendung seines 80.

Lebensjahres unerwartet verstorben. Während der Stallarbeit hörte sein Herz auf zu schlagen. Die kirchliche Begräbnisfeier, die coronabedingt im Familienkreis stattfand, hielt Pater Jan Domaratzki.

Als zweites Kind der Eheleute Georg und Maria Hanslmeier wurde er in Albanstett geboren. Dort verbrachte er mit fünf Schwestern eine glückliche Kindheit. In Reichertsheim besuchte er die Volksschule, dann die Berufsschule in Haag und später die Winterschule in Wasserburg.

Im vergangenen Jahr feierte er mit seiner Frau Maria, eine geborene Gatterhuber aus Steinbach, die goldene Hochzeit. Seinen Kindern Georg und Gertrud war er ein liebevoller und fürsorglicher Vater. Eine besondere Freude hatte er mit seinen drei Enkelkindern.

Der Albanstetter-Schorsch war ein geachteter Bauer mit Leib und Seele. Besonders die Viehzucht lag ihm am Herzen. Den Hof voranzubringen, war stets sein Ziel. Dass das Anwesen nach der Übergabe 2005 an Sohn Georg und dessen Frau Christine in seinem Sinn weitergeführt wurde, freute ihn sehr. Tatkräftig arbeitete er noch mit.

Für seinen Berufsstand trat er über viele Jahre als Ortsobmann des Bayerischen Bauernverbandes unermüdlich ein. Er engagierte sich in der Dorfgemeinschaft und war in vielen Vereinen Mitglied. In den Trachtenverein trat er 1956 ein und bewährte sich viele Jahre als Vorplattler, Fähnrich sowie Theaterspieler. Jahrzehntelang fungierte er als Ausschussmitglied und Kassenprüfer. 1974 war er Mitbegründer der Goaßl schnalzergruppe, die er von 1986 bis 2009 leitete. Für seine Verdienste ernannte ihn der Trachtenverein 2010 zum Ehrenmitglied.

Dem Verstorbenen war der sonntägliche Kirchgang immer sehr wichtig.

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