Antrag eines Anliegers

Rechtmehringer Rat ärgert sich über einen Notweg

Unübersichtlich und zugewachsen: der Notweg in Rechtmehring.
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Unübersichtlich und zugewachsen: der Notweg in Rechtmehring.

Viel Diskussion für eine Kleinigkeit, so könnte der Antrag eines Anliegers in der Rechtmehringer Erlenstraße zusammengefasst werden. Der Gemeinderat hatte sich mit einem Notweg zu beschäftigen, der zum Stechlring führt und für Rettungsdienst und Zweiräder gedacht ist.

Rechtmehring – Der Antrag war in der vergangenen Sitzung dem Gemeinderat Rechtmehring vorgelegt worden. Dabei ging es um die Notwegeverbindung zum Stechlring, die für den Rettungsdienst und für Zweiräder gedacht ist. Der Antragssteller forderte eine Geschwindigkeitsbegrenzung und eine Sperrung für E-Bikes und motorisierten Zweirädern.

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Dies fanden die Räte jedoch nicht gut. Diskutiert wurde dennoch, über die Unübersichtlichkeit des Notweges, verursacht auch durch eine über die Grundstücksgrenze wachsende Thujenhecke. Unklar bleibt außerdem, wer bei Einfahrt vom Stechlring in den Wendehammer der Erlenstraße Vorfahrt hat. Klement Manzinger (WGR) sprach sich für ein „Vorfahrt Gewähren-Schild“ aus.

Mit zwölf zu einer Stimme befürwortete der Rat, nichts zu unternehmen, denn niemand erkannte hier eine eventuelle Gefahr. Viel mehr störte Susanne Spätt (WGR) von allen Dingen die von Thomas Bauer (WGR) vorgebrachte Tatsache, dass dieser Rettungsweg vom hiesigen Feuerwehrfahrzeug kaum zu befahren sei, weil Bepflanzung und ein Vordach eines Gebäudes dies verhindere. Nachdem dies alle Gemeinderatsmitglieder genauso sahen, soll dem Problem nun nachgegangen werden.

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