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KLIMASCHUTZ

Rechtmehring will 20 Prozent weniger CO2-Ausstoß

Die Hackschnitzel-Heizung Rechtmehring: Sie versorgt Rathaus, Feuerwehrhaus Rechtmehring, Schule, Kinderhaus, Pfarrhaus und Pfarrheim.
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Die Hackschnitzel-Heizung Rechtmehring: Sie versorgt Rathaus, Feuerwehrhaus Rechtmehring, Schule, Kinderhaus, Pfarrhaus und Pfarrheim.
  • vonFranz Manzinger
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Rechtmehring hat sich das Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2026 um 20 Prozent zu senken. Die Gemeinde hat sich bewusst nicht für einen längeren Zeitraum entschieden, weil sie nicht über die Amtszeit des jetzigen Gemeinderates hinaus gehen will, hieß es als Begründung.

Rechtmehring – Mit der Hackschnitzelheizung für die gemeindlichen Gebäude hat die Gemeinde vor Jahren schon einen wichtigen Schritt für die CO2-neutrale Energieversorgung getan. Derzeit verbraucht die Kommune pro Jahr etwa 320.000 Kilowattstunden Strom.

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Der Anteil der mit Albaching gemeinsam betriebenen Kläranlage beträgt etwa die Hälfte, wobei von den 160.000 Kilowattstunden in 2020 etwa 40.000 Kilowattstunden durch die PV-Anlage erzeugt wurden. Der Anteil wird in diesem Jahr auf 60.000 Kilowattstunden steigen, da die zweite PV-Anlage erst seit August in Betrieb ist, teilte die Verwaltung im Gemeinderat mit.

Die größten Verbraucher in Rechtmehring

Der zweitgrößte Verbraucher ist der Brunnen mit Trinkwasserversorgung mit 73.000 Kilowattstunden. Derzeit läuft dieser noch mit Nachtstrom, da es früher einen Nachtstromtarif gab. Mittlerweile zahlt die Gemeinde hier auch die 0,27 Euro, so Gemeinderat Hans Bernhard (WGR).

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Die nächstgrößeren Verbraucher ist die Straßenbeleuchtung mit 27.000 Kilowattstunden. Die Grundschule benötigt 19.000 Kilowattstunden. Hier ist man schon am Erkunden zum Bau einer Photovoltaikanlage, so Gemeinderat Anton Hanslmeier (WGR). Die seit 2009 auf der Schulturnhalle installierte Photovoltaikanlage mit knapp 30 KW/p wird hier nicht berücksichtigt, da diese von der Bürgersolarkraftwerk GbR betrieben wird und es damals noch keinen Eigenstromverbrauch gab.

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PV-Anlage auf dem Feuerwehrhaus?

Der augenscheinlich hohe Stromverbrauch des Feuerwehrhauses in Schleefeld mit 15.000 Kilowattstunden rührt daher, weil hier auch die Heizung mit Strom betrieben wird, so die Begründung. Auch hier überlege sich die Kommune, eine Photovoltaik-Anlage oder andere Alternativen, hieß es im Gemeinderat.

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