Aus dem Gemeinderat

Rechtmehring: Weitere Verkehrsberuhigung abgelehnt

Die Auenstraße in Rechtmehring hat bereits viele Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, weitere wurden im Gemeinderat abgelehnt.
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Die Auenstraße in Rechtmehring hat bereits viele Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, weitere wurden im Gemeinderat abgelehnt.
  • vonFranz Manzinger
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Zum wiederholten Male lag dem Gemeinderat Rechtmehring ein Antrag zur Verkehrsberuhigung der Auenstraße vor. Die Gemeinde hatte in den vergangenen Jahren schon mehrfach Maßnahmen durchgeführt.

Rechtmehring – Neben den Tempo-30er-Schildern wurde auch eine elektronische Geschwindigkeitsanzeige aufgestellt. Die auffälligste Maßnahme ist jedoch die künstliche Verengung der Straße mit der sogenannten „Schikane“.

Diese zahlreichen Maßnahmen hätten bisher aber wenig geholfen, so das Fazit des Antrags. In dem Antrag wurden allerdings keine weiteren, konkreten Maßnahmen vorgeschlagen. Dementsprechend irritiert zeigten sich die Rechtmehringer Gemeinderäte. „Etwas schade, dass der Antrag nicht konkreter wird“, erklärt Bürgermeister Franz Linner (WGR, wie alle Gemeinderatsmitglieder). Anton Hanslmeier stellte eine eventuelle zweite „Schikane“ ortseinwärts in den Raum, was in der Diskussion von allen wieder verworfen wurde. Auch ein in der Sitzung anwesender Gemeindebürger riet dringend davon ab.

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„Schikane“ bleibt in der Auenstraße

Sitzungsleiterin und Zweite Bürgermeisterin Irmgard Daumoser sagte: „Ich weiß auch nicht, was man hier noch machen kann“. Thomas Bauer berichtete über eine ähnliche Situation in der Schulstraße mit ebenfalls viel Verkehr. Dies sei hinnehmbar, wie er sagte. Er plädierte dafür, den Antrag abzulehnen. Anton Hanslmeier und Klement Manzinger brachten die Umgehungsstraße wieder ins Gespräch, was aber nicht näher vertieft wurde. Bürgermeister Sebastian Linner sah ebenfalls keinen Grund, etwas zu ändern. Einstimmig lehnten die Räte den Antrag ab.

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