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AUS DEM GEMEINDERAT

Rechtmehring diskutiert über Durchgangsverkehr und Wohnqualität

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Die Verkehrssituation in Rechtmehring war Thema im Gemeinderat. Grund dafür war die Anfrage von Max Hudlberger.
  • VonFranz Manzinger
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„Rechtmehring leidet unter zu viel Durchgangsverkehr, die Wohn- und Lebensqualität ist dadurch nicht gut“, sagt Max Hudlberger, der als Bürger dieses Thema als Anfrage in den Gemeinderat einbrachte.

Rechtmehring – Für eine längere Diskussion im Rechtmehringer Gemeinderat sorgte die Anfrage von Max Hudlberger aus Rechtmehring zur generellen Verkehrssituation in der Gemeinde. Weil er bei der jüngsten Sitzung anwesend war, wurde ihm vom Gemeinderat auch das Rederecht zu diesem Tagesordnungspunkt erteilt.

Schulwegsicherheit vorhanden

Das Schreiben sei „ein Plädoyer für Rechtmehring“, so der Antragsteller. Und weiter: „Rechtmehring leidet unter zu viel Durchgangsverkehr, die Wohn- und Lebensqualität ist dadurch nicht gut.“

Diese Situation habe zur Folge, dass zum Beispiel Kinder den Schulweg nur noch in Begleitung ihrer Eltern machen könnten. Zum Schulweg erklärte Zweite Bürgermeisterin Irmgard Daumoser von der Wählergemeinschaft Rechtmehring (WGR), dass hier Gehwege vorhanden sind, diese teils erweitert werden und die Schulwegsicherheit grundsätzlich vorhanden ist. Seitens der Eltern seien bisher keine Anfragen und Anträge an die Gemeinde gerichtet worden.

Zudem verwies Klement Manzinger (WGR) auf das geplante Gesamtkonzept für Rechtmehring, das in der schon länger angedachten Klausur diskutiert werden soll. Aufgrund der derzeitigen Situation sei das derzeit nicht möglich. Diese Hinweise beschwichtigten Hudlberger nur bedingt. Daumoser machte deutlich, dass in Rechtmehring ein erhöhtes Verkehrsaufkommen zumindest nicht gravierend feststellbar sei.

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Alle fünf Jahre finde eine Straßenverkehrszählung statt, die Daten aus dem vergangenen Jahr seien allerdings noch nicht verfügbar.

Für schwere Laster sperren

Der Antragsteller forderte im nächsten Punkt, dass die Kreisstraße für Lastwagen über 7,5 Tonnen zu sperren sei – für Anlieger jedoch frei. Außerdem gehöre seiner Meinung nach „der Schwerlastverkehr genauso auf die Bundesstraßen, wie der tägliche Berufsverkehr aus dem Landkreis Rosenheim nach München, Erding und Ebersberg. Dies sind unsere Umgehungsstraßen“.

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Er verwies auf die drei 90-Grad-Kurven im Ort, die für Sattelschlepper ungeeignet seien. Dazu entgegnete ihm das Gremium, dass dies eine Kreisstraße ist und dafür der Landkreis zuständig sei. „Jeder darf hier fahren. Eine Kreisstraße endet nicht am Ortsschild“.

Es geht ums Wohl der Bürger

Der Antragsteller meinte, es gebe Lösungen, wie beispielsweise beim Kreisverkehr in Haag und Albaching ein „Verbotsschild für Sattelschlepper“ aufzustellen.

Zur generell geplanten Umgehungsstraße wies Franz Linner (WGR) auf die Problematik des Grundstückserwerbes hin.

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Generell bat der Antragsteller die Gemeinderäte, kurzfristig tätig zu werden. Er betonte, dass es um das Wohl der Rechtmehringer Bürger gehe und das in der Verantwortung des Gemeinderates liege.

Das Gremium verwies auch auf die Auenstraße, in der die Gemeinde schon viel gemacht habe. Wie bereits mehrfach erörtert, sei eine weitere Einschränkung an dieser Stelle nicht zulässig.

Gesamtkonzept in Aussicht gestellt

Der Antragsteller regte auch die Gründung eines Verkehrsausschusses an, was in der intensiven und meist sachlichen Diskussionen allerdings nicht näher besprochen wurde. „Abgase machen krank. Es sieht so aus, dass es seit einigen Jahren in unserer Gemeinde vermehrt zu Krebserkrankungen kommt“, war ein weiterer Punkt, den der engagierte Bürger ansprach.

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Daumoser bedankte sich beim Antragsteller für seinen Antrag und fasste zusammen, dass es „eine schnelle Lösung nicht gebe. Aber in einem Gesamtkonzept für die Gemeinde werden die Themen erneut aufgegriffen“, stellte sie in Aussicht.

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