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Polizei im Bild

Erneute Randale am Pfaffinger Stockschützenheim

Die verschmorte Bank beim Jugendtreff.
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Die verschmorte Bank beim Jugendtreff.
  • VonKarlheinz Günster
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In Pfaffing kehrt keine Ruhe ein, die Beschädigungen am Stockschützenheim gegenüber beim Jugendtreff bleiben ein Thema.

Pfaffing – Selbst Schmierereien an Schule und Turnhalle soll es gegeben haben.

Vor wenigen Tagen, erklärte jetzt Matthias Lindner von den Stockschützen, habe man wie in den Wochen zuvor (wir berichteten) abermals Beschädigungen hinnehmen müssen. Ein Tisch am Jugendtreff sei so heftig angezündet worden, dass dessen Plastikrand geschmolzen sei. Daneben lagen Unrat und Erbrochenes, darauf wartend, von jemand weggeräumt zu werden.

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Markus Steinmaßl als Leiter der Polizeiinspektion Wasserburg weiß von den Vorkommnissen. Es habe Anzeigen gegeben, bestätigte er auf Nachfrage. Man sei auch aufmerksam, doch könne die Polizei nicht vor Ort warten, bis etwas geschieht, bedauerte er, „wir sitzen nicht daneben“. Kommen Menschen zusammen, habe man auch keinen Grund, diese sofort auseinanderzutreiben. „Sicher spielen die Corona-Maßnahmen eine Rolle, wo sollen die auch hin?“, fragt er.

Anfangs während der Ausgangssperren registrierte man im Bezug auf den Zuständigkeitsbereich kaum Auffälligkeiten, nun sei wieder das „Vor-Corona-Niveau“ bei den Delikten erreicht. Demnach seien jetzt die Vorkommnisse für den Betroffenen bedauerlich, doch insgesamt gesehen eben nicht übermäßig. Dazu komme, dass in Pfaffing noch nicht einmal sicher sei, ob es Heranwachsende waren, „selbst wenn es nahe liegt“. Insgesamt halte er aber das Vorhaben des Bürgermeisters für eine gute Idee, das Gespräch mit den Jugendlichen zu suchen.

Vor Jahren Eier von der Hauswand abgekratzt

Nicht ganz so positiv sehen es Nachbarn, die sich gar nicht trauen, ihren Namen in der Zeitung zu lesen. Denn vor Jahren habe man Eier von der Hauswand abkratzen dürfen, darauf habe man jetzt keine Lust mehr. Demnach seien das Jugendliche, auch Einheimische befänden sich darunter, so die Beobachtung.

Es gehe manchmal so laut zu, dass nachts an Schlaf nicht zu denken sei. Anrufe bei der Polizei beenden das, jedoch nur für den Moment. Während die Stockschützen ab 22 Uhr nicht mehr mit ihren Eisstöcken anstoßen dürfen, „fängt es bei denen erst um die Zeit an“. Und weiter: Am Tag gehe das oft schon los, Mütter mit Kindern könnten den angrenzenden Spielplatz nicht benutzen, weil ihn Ältere in Beschlag nähmen.

Für die Gemeindeverwaltung bat Geschäftsleiter Christian Thomas um Geduld. Man beschäftige sich mit den Vorfällen und sei auch mit der Polizei im Gespräch. Allerdings gelte es zu differenzieren, Kreidezeichnungen an der Turnhalle seien auch nicht schön, aber eine andere Handschrift als sinnlose Zerstörungen an Jugendtreff und Stockschützenheim, da schaue man genauer hin, verspricht die Verwaltung auf Anfrage.Karlheinz Günster

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