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Warntag endet im Chaos: Warum viele Handys (wieder) nicht alarmierten

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„Kontruktive Diskussionen“ beim Bürgerworkshop

Endlosstreit um Ramerberger Fußballplatz: Bringt eine alte Idee die Lösung?

Der bestehende Sportplatz in Ramerberg: Wieder aufgeflammt ist die Debatte um die Frage, ob hier doch erweitert werden kann.
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Der bestehende Sportplatz in Ramerberg: Wieder aufgeflammt ist die Debatte um die Frage, ob hier doch erweitert werden kann.
  • Heike Duczek
    VonHeike Duczek
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Deutet sich in Ramerberg eine Lösung für den vermeintlichen Endlosstreit um einen neuen Sportplatz ab? Nach einem Bürgerworkshop im Gasthaus Bichler sieht es fast danach aus. Eine alte Idee könnte jetzt den entscheidenden Treffer erzielen. Doch das Spiel ist noch nicht entschieden.

Ramerberg – Deutet sich in Ramerberg doch noch eine Lösung für den vermeintlichen Endlosstreit um einen neuen Sportplatz ab? In einer Presseerklärung sprechen die Teilnehmer eines Mediationsplenums von einem „Aufbruch“. Im Gasthaus Bichler in Ramerberg fand eine Veranstaltung statt, bei der über das derzeit laufende Mediationsverfahren berichtet und erstmals ein Bürgerworkshop abgehalten wurde.

Neubau oder Erweiterung

Es ging um die Frage, ob es möglich ist, statt in Zellereit neu zu bauen, in Ramerberg zu erweitern – und weitere Einrichtungen wie den dringend benötigten neuen Kindergarten ebenfalls an der Rotter Straße zu integrieren. „Es war keine schlechte Veranstaltung“, sagt Petra Hölzle, Gemeinderätin der neuen Ramerberger Liste/Freie Wählergemeinschaft Ramerberg (NRL/FWG) auf Anfrage, wie sie den Bürgerworkshop bewertet. Die Stimmung sei positiv gewesen. Mehr Informationen gibt es nach Absprache mit dem Plenum nicht. Die Presse war zur Veranstaltung ausdrücklich nicht eingeladen.

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Den Bürgern aus dem Ortsteil Ramerberg wurde laut Mitteilung des Mediationsplenums die Gelegenheit gegeben, ihre Gedanken, Wünsche, Sorgen und Vorschläge zu mehreren Themen in der Gemeinde zu äußern und ins Gespräch zu kommen. Eingeladen habe das im Rahmen der Mediation ins Leben gerufene Mediationsplenum, bestehend aus zwei Mediatoren, jeweils zwei Mitgliedern des SV Ramerberg, des WSV Zellerreit, der Feuerwehr, der Bürgerinitiative Zellerreit sowie je zwei Gemeinderatsmitgliedern der NRL/FWG und der UWR. Die Initiatoren hätten sich über das Interesse der knapp 30 Gäste und deren „konstruktiven Beiträge“ zu den Themen „Kindergarten“, „Fußballplatz“ und „Rotter Straße“ (Oberflächentwässerung und Kreisverkehr) gefreut. Diese Aspekte seien an Stationstischen jeweils 15 Minuten lang „konstruktiv diskutiert“ worden. Dabei seien Gedanken und Ideen gesammelt worden, die nun von den Mitgliedern des Mediationsplenums zur Beratung und Lösungsfindung ausgewertet würden.

Zum Abschluss lud das Mediationsplenum die Anwesenden ein, aus ihren Reihen ebenfalls zwei Mitglieder in das Gremium zu entsenden. Insgesamt sei die Stimmung des Abends positiv gewesen und das Experiment, in Ramerberg mit einem Workshop neue Wege zu gehen, habe bei den Anwesenden Zuspruch gefunden, so das Fazit aller laut Pressemitteilung.

Der Ortsteil Ramerberg sei für den ersten Bürgerworkshop ausgewählt worden, da das Mediationsplenum unter anderem erkundet habe, ob und wie der Sportplatz am bestehenden Standort bleiben und erweitert werden könnte. Ziel des Verfahrens sei es, dem Gemeinderat unter Berücksichtigung der Wünsche und Bedürfnisse der betroffenen Bürger und Vereine einen vom Mediationsplenum einvernehmlich erarbeiteten Vorschlag vorzulegen. So solle der Konflikt um den neuen Sportplatz beigelegt und die Gemeinde ein Stück weit befriedet werden, heißt es in der Erklärung weiter. Das letzte Wort und die Entscheidung habe dann, auf der Grundlage der Mediationsergebnisse, der Gemeinderat.

Die Idee, nicht in Zellereit neu zu bauen, sondern in Ramerberg am Altstandort zu erweitern, ist nicht neu. Bisher war dieses Konzept, wie mehrfach berichtet, unter anderem am Lärmschutz zur angrenzenden Siedlung gescheitert. Außerdem galten die Konditionen, unter denen ein Grundstück für den Sportplatz in Zellereit zur Verfügung gestellt werden sollen als besser. Wirt Georg Esterer wollte Grund hier für 30 Jahre günstig hergeben. Eine Erweiterung am jetzigen Standort war dagegen bisher gescheitert, weil die Rahmenbedingungen als weniger gut bewerteten wurden.

Probleme mit Lärmschutz erwartet

Grundstücke, auf die es unter anderem ankommt, gehören in Ramerberg der zweiten Wirtsfamilie des Ortes: den Bichlers. Haben sich nun die Bedingungen im Zentralort geändert? Im Bürgerworkshop wurde abgeklopft, wie die Ramerberger über die Möglichkeit denken, hier den bestehenden Platz jetzt doch zu erweitern. Dafür ist anscheinend ein Grundstückstausch mit der Gemeinde notwendig. Mit der Sportplatzerweiterung in Ramerberg wäre nun – das ist neu – auch ein möglicher Kindergartenneubau im Gespräch.

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