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Nächster Corona-Hammer: Bundesland beschließt nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Hotspots

Mehrere Landkreise und Städte betroffen

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Baden-Württtemberg geht im Corona-Lockdown weiter einen harten Weg. Für Covid-19-Hotspots gilt im …
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Prozess-Serie gegen Rauschgifthändler

Traunstein/Mühldorf - Im Sommer beginnt eine Serie von Prozessen gegen einige Männer, die die Region mit großen Mengen Rauschgift versorgt haben sollen. Sie schlossen sich laut Anklage 2008 zusammen, bis Juli 2009 gelangten - davon gehen Polizei und Staatsanwaltschaft aus - fast 270 Kilogramm Cannabis aus dem Raum Aachen nach Mühldorf und Umgebung. Darüber hinaus haben die Männer von Mai 2010 bis Juni 2012 Haschisch, Marihuana und Kokain aus Spanien nach Mühldorf und Waldkraiburg gebracht. Ende Juni 2012 bereiteten die Ermittler dem kriminellen Tun ein Ende: Fünf Männer wurden festgenommen.

Eher Randfigur in diesem umfangreichen Rauschgiftfall war ein 32-jähriger Mann aus Taufkirchen, der ein Teilgeständnis ablegte. Ihn verurteilte die Zweite Strafkammer am Landgericht Traunstein mit Vorsitzendem Richter Erich Fuchs zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten. In einigen Punkten wurde der Angeklagte freigesprochen.

Die Prozesse gegen die vier mutmaßlichen Haupttäter beginnen im Sommer vor dem gleichen Gericht. Auch Abnehmer der Drogen müssen mit juristischen Konsequenzen rechnen. Im ersten Prozess verhängte die Kammer vor etwa drei Wochen gegen zwei Brüder, die über den Handel mit Betäubungsmittel hinaus eine Marihuanaplantage im elterlichen Bauernhof betrieben (wir berichteten), Freiheitsstrafen von vier Jahren beziehungsweise 21 Monaten mit Bewährung.

Weitere Dealer werden sich ebenfalls noch vor der Traunsteiner Justiz verantworten müssen. kd

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