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Wellness für vierbeinigen Lieblinge

Premiere in Reichertsheim: Dackel genießen Wohlfühlmassage

Manfred Farago gönnt seinem Dackel eine Entspannungsübung nach den Anweisungen des Hundephysiotherapeuten.
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Manfred Farago gönnt seinem Dackel eine Entspannungsübung nach den Anweisungen des Hundephysiotherapeuten.

Massagestunde bei den Dackelfreunden der Sektion Altötting/Mühldorf im BDK: 13 Dackel ließen sich von ihren zweibeinigen Begleitern bei einem Workshop verwöhnen. Man machte es sich gemeinsam auf seiner Yogamatte bequem und dann ging es auch schon los.

Reichertsheim – Regen Anklang bei den Dackelbesitzern fand der „Workshop mit Hund – Entspannungs- und Wellnessmassage für den Hund, der im Gasthaus Baumgartner in Reichertsheim von der Sektion Altötting/Mühldorf im BDK abgehalten wurde. Insgesamt 13 Dackel ließen sich von ihren zweibeinigen Begleitern bei dem Workshop verwöhnen. Man machte es sich auf seiner Yogamatte bequem und dann ging es auch schon los.

Aufregung vor der ersten Runde

Natürlich war der ein oder andere Dackel aufgeregt. „Was mag da jetzt auf mich zukommen?“, wird manch Vierbeiner gedacht haben. Da war zwischenzeitlich ganz schön was los. Aber nach einer Weile beruhigten sich alle Teilnehmer und der Kurs konnte beginnen.

Der zertifizierte und tierärztlich geprüfte Hundephysiotherapeut Franz Schmalzgruber zeigte erst an einem Hundeskelettmodell alle wichtigen Gelenke des Hundes. Theorie sei hierbei äußerst wichtig. Man sollte wissen, welche Bewegungen ein Gelenk ausführen und in welche Richtungen man es bewegen kann, um den Hund bei der Massage nicht zu verletzen, betonte er.

Nachdem den Dackelhaltern am Modell gezeigt wurde, wo das Gelenk sitzt und mit welchem anderen Gelenk es beispielsweise verbunden ist, ging man in die Praxis über. Herrchen und Frauchen ertasteten am eigenen Hund das soeben gezeigte und besprochene Körperteil. Schmalzgruber stand den Zweibeinern unterstützend zur Seite und schaute bei allen noch einmal drüber, ob auch das richtige Gelenk beim eigenen Dackel ertastet wurde. Hier waren einige Dackel nicht so ganz sicher, was sie davon halten sollen, dass sie so genau unter die Lupe genommen werden. Der Therapeut kam aber aufgrund seiner langjährigen Erfahrung auch mit diesen Kandidaten zurecht.

Nach der Theorie, einem stärkenden Essen für Herrchen und Frauchen und einer Gassirunde für die Hunde begann der zweite Teil der Veranstaltung: verschiedene Arten einer Massage, ihre Anwendungsgebiete und Wirkungsweise wurden besprochen.

Hundephysiotherapeut Franz Schmalzgruber erklärt das Skelett eines Hundes.

Bandscheibenvorfall will keiner

Massagen seien allgemein ein wirksames und einfaches Mittel zur Lockerung der Muskulatur, sowie der Verletzungsprävention. Besonders durch den langen „Aufbau“ der Dackel, würden diese oftmals zu Bandscheibenvorfällen neigen. Dies will man natürlich beim eigenen Dackel um alles in der Welt verhindern, waren sich die Teilnehmer einig. Sie könnten zuhause mit dem eigenen Dackel präventiv dagegenwirken, indem man ihn immer wieder massiere, erklärte Schmalzgruber.

Die Massagen würden aber nicht nur körperlich wirken, sondern könnten auch bei ängstlichen oder angespannten Hunden Entspannung bieten. Massagegriffe, wie Rollungen, Zirkelungen und viele Griffe mehr, wurden wieder unter der Aufsicht von Franz Schmalzgruber am eigenen Hund ausgeführt.

„Der Workshop war für alle Teilnehmer eine Bereicherung“, freut sich Elfriede Kolbeck, Vorsitzende der Sektion Mühldorf/Altötting im BDK. „Die Gesundheit unserer Lieblinge ist uns doch das Wichtigste“, betonte sie abschließend.re

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