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Regen kann die Stimmung nicht vermiesen

Prachtvolles Fest in Schnaitsee: Musi und Trachten rund um den Maibaum

Die Anstrengung steht den Burschen ins Gesicht geschrieben. Die ersten Meter sind immer die schwierigsten.
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Die Anstrengung steht den Burschen ins Gesicht geschrieben. Die ersten Meter sind immer die schwierigsten.
  • VonJosef Unterforsthuber
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Ein wunderbares Fest rund um das boarische Brauchtum des Maibaumaufstellens erlebten viele Zuschauer am Samstag in Schnaitsee. Und auch als der Regen kam, ließen sich die Schnaitseer und ihre Gäste die Feier nicht vermiesen.

Schnaitsee – Die Stimmung am Dorfplatz und schon beim Empfang der Maibaumdiebe aus Evenhausen und Stephanskirchen war prächtig. Ebenso prächtig waren die zwei Schimmel von Robert Hiebl, die am Dorfeingang vorgespannt wurden und den 30 Meter langen Baum mit musikalischer Begleitung durch die Musikkapelle des Musikvereins unter der Leitung von Rupert Schmidhuber in die Dorfmitte zogen. Dabei regelte die Schnaitseer Feuerwehr den Verkehr auf der Staatsstraße. Mit dabei waren neben den Dieben auch die Schnaitseer Trachtler und Burschen, die gemeinsam das Fest veranstalteten.

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Bevor der Maibaum ausgehändigt wurde, standen zähe Verhandlungen an. Insgesamt flossen 450 Liter Bier.

Die jüngsten Trachtler der „Schneebergler“ Schnaitsee bekamen viel Applaus für ihre Auftritte.

Mit viel aufmunterndem Applaus und Anfeuerungen begannen die Diebe schließlich, ihre Muskeln spielen zu lassen und Meter für Meter reckte sich der Baum, der von der Moosbauernfamilie Randlinger gestiftet worden war, in die Höhe. In den Pausen unterhielten auch die Schnoatsenga Goaßlschnalzer, die Schnoatsenga Musikanten, die Schnoatsenga Alphornbläser und als Höhepunkt die Kinder des Schnoatsenga Trachtenvereins die Gäste.

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Rundum waren die Biergärten gut frequentiert – zumindest bis der Regen kam. Aber das machte keinem was aus, denn schließlich hatten die Trachtler und die Burschen mehrere Zelte aufgestellt, die vor der Feuchtigkeit, zumindest von außen, schützten. Auch im Rathaus, am Kuchen- und Tortenbüffet, waren die Gäste geschützt. Nach knapp zwei Stunden stand der Baum in der Senkrechten und die Burschen machten sich daran, die Zunfttafertl anzubringen. So hat jetzt die Gemeinde Schnaitsee mit zwei Jahren Verzögerung endlich wieder einen prachtvollen Maibaum in seiner Mitte. r

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