Polizei misst Tempo auf Kesselseestrecke

Wasserburg/Haag/Ebersberg – Die Kesselseestrecke von Hohenlinden bis Edling ist eine beliebte Ausflugsstrecke nicht nur für Motorradfahrer.

Nicht alle Verkehrsteilnehmer halten sich an die geltende Straßenverkehrsordnung, es kam in den letzten Jahren zu einer Vielzahl von Verkehrsunfällen, so die Polizei. Leider waren auch mehrere Verkehrstote zu beklagen. Um diesen Unfällen wirksam begegnen zu können, haben sich die Polizeidienststellen Ebersberg, Wasserburg und Haag zusammengeschlossen, um in den nächsten Monaten deutlich verstärkte Kontrollen durchführen zu können. Dabei werden sie von den Verkehrspolizeidienststellen aus Hohenbrunn, Mühldorf und Rosenheim unterstützt. Zudem wird an besonders stark frequentierten Tagen die Kontrollgruppe Motorrad hinzugezogen. Einzelne haben die Geschwindigkeitsbeschränkungen deutlich überschritten. Trauriger Spitzenreiter war ein Fahrzeugführer, der 113 Sachen bei erlaubten 70 fuhr. Der letzte Verkehrsunfall ereignete sich vergangenen Sonntag. Der Motorradfahrer musste mit schweren Verletzungen in ein naheliegendes Krankenhaus eingeliefert werden. red

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