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„Planspiel Börse“: Geld um 17,4 Prozent vermehrt

Die Gruppe „3AS-Boerse“ legte ihr Geld beim „Planspiel Börse“ der Sparkasse am gewinnbringend sten an. Die Schüler bekamen von Christian Fuchsbüchler (rechts) dafür den ersten Preis in Höhe von 250 Euro.   Hofner
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Die Gruppe „3AS-Boerse“ legte ihr Geld beim „Planspiel Börse“ der Sparkasse am gewinnbringend sten an. Die Schüler bekamen von Christian Fuchsbüchler (rechts) dafür den ersten Preis in Höhe von 250 Euro. Hofner

Risikoreiche Spekulationen, skrupellose Broker und das ganz große Geld – so zeigt Hollywood den Börsenhandel an der Wallstreet. Im realen Leben in Wasserburg läuft das Ganze zwar etwas anders ab, dafür bietet die Sparkasse allen wirtschaftlich interessierten Schülern die Möglichkeit, im „Planspiel Börse“ in den Aktienhandel hinein zu schnuppern.

Wasserburg – Mit welchen Aktien lässt sich gutes Geld verdienen? Von welchen sollte man lieber die Finger lassen? Lieber kleine Mengen Kapital auf viele Aktien verteilen oder große Summen Geld in wenige Wertpapiere investieren? Mit Fragen wie diesen konnten sich vom 7. Oktober bis zum 16. Dezember 35083 Spielgruppen aus Italien, Frankreich, Schweden, Luxemburg und Deutschland auseinandersetzen. Im „Planspiel Börse“, einer europaweiten Initiative der Sparkassen, bot sich Schülern und Studenten auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, ihre wirtschaftlichen Grundkenntnisse zu vertiefen und ihre eigenen Fähigkeiten, Geld gewinnorientiert zu investieren, am simulierten Wertpapierhandel zu testen.

Gehandelt wird beim Planspiel mit den Kursen realer Börsenplätze. Wer im Oktober bis Dezember 2015 also beispielsweise auf Aktien von Amazon, Ubisoft Entertain oder Infineon Technologies setzte, konnte sein Kapital deutlich vermehren, während eine Anlage in die Unternehmen Hugo Boss oder Arcelor Mittal Verluste mit sich brachte.

In Deutschland schaffte es die beste Gruppe innerhalb der zehn Wochen Spielzeit durch strategischen Wertpapierhandel – und sicherlich auch ein kleines Quäntchen Glück – ihr Kapital von 50 000 auf 63 544,36 Euro zu erhöhen. In Italien kamen die besten auf rund 62 500 Euro, dann folgte im internationalen Vergleich Frankreich mit 58 000 Euro, Luxemburg mit etwas mehr als 57 000 und Schweden mit rund 55 000 Euro Endkapital.

In Wasserburg bemühten sich insgesamt 67 Schülerteams, ihr virtuelles Startkapital von 50 000 Euro nach bestem Wissen und Gewissen zu vermehren, kürzlich konnten nun die Gewinner der Spielgruppen durch die Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg ausgezeichnet werden.

Den ersten Platz belegte die Gruppe „3AS-Boerse“ mit einem Depotwert von 58 680,63 Euro. Das Gewinnerteam vom Gymnasium Gars erreichte damit eine positive Performance von 17,4 Prozent, seine Mitglieder konnten sich über ein Preisgeld von 50 Euro pro Nase freuen. Als zweitbeste Gruppe erreichten die „Jonas Brothers“ einen Depotwert von 57 634,95 Euro, dritter wurde das Team „GG“ mit einem Depotwert von 56 533,91 Euro – beide ebenfalls vom Garser Gymnasium. Hier verteilte die Sparkasse erneut Geldpreise, die Teams auf dem vierten bis zehnten Platz wurden mit iTunes-Karten und Essensgutscheine für den Stechl-Keller belohnt. In der Nachhaltigkeitswertung gewann das Team „Faktor4“ vom Gymnasium Gars mit einem Ertrag von 2651,00 Euro, dann folgten die „5 Mädels“ und die Gruppe „Buy or Die“ von der Wasserburger Realschule. Sie durften sich ebenso über Geldpreise freuen.

Für alle Börsenbegeisterten und wirtschaftlich Interessierten gibt es natürlich auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, mit virtuellem Kapital an der Börse zu spekulieren und erste Erfahrungen im Aktienhandel zu sammeln. Jetzt schon vormerken: Vom 5. Oktober bis zum 14. Dezember geht das „Planspiel Börse“ der Sparkasse in die nächste Runde.

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