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Haltestellen für Kinder haben Mängel

Pfaffinger Rat spricht über Schulbushäuschen

Weder Wetterschutz noch gesicherten Winterdienst bietet die Haltestelle in der Albachinger Straße in Forsting. Für die bis zu 20 Kinder gibt‘s keinen Fahrradständer.
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Weder Wetterschutz noch gesicherten Winterdienst bietet die Haltestelle in der Albachinger Straße in Forsting. Für die bis zu 20 Kinder gibt‘s keinen Fahrradständer.

Im Pfaffinger Gemeinderat ging es um Schulbushäuschen. Wie sich herausstellte, besteht Luft nach oben, damit die junge Generation sicher und geschützt an den Haltestellen warten kann.

Pfaffing – Mit der Verkehrssicherheit an den Schulbushaltestellen befasste sich der Pfaffinger Gemeinderat in seiner Sitzung. Grundlage war ein Antrag der UBG, die sich seit zwei Jahren mit dem Thema befasst.

Ein gläsernes Bushäuschen mit Solarleuchte im Wert von 11.000 Euro ersetzt mittlerweile das Holzbushäuschen bei Boing-Rattenbach. Die UBG stellte den Antrag, sämtliche Haltestellen in der Gemeinde zu überprüfen.

Ein halber Quadratmeter pro Kind

Wenn bei den Haltestellen etwas verändert werden soll, sind der Landkreis, die Schule, das Schulamt, die Straßenbaubehörde, die Polizei, die Schulwegbeauftragten und das Schulbusunternehmen zu beteiligen. Zu beachten sind Anforderungen für solche Haltestellen.

Schulkinder sollten die Straße nicht überqueren müssen. Bei einer Mindesttiefe von zwei Metern steht jedem Kind ein halber Quadratmeter Fläche zu. Grundschülern sind zwei Kilometer Wegstrecke zuzumuten, allen anderen drei Kilometer, bevor es eine Beförderungspflicht durch die Gemeinde gibt.

Zuschüsse bei Doppelnutzung der Haltestelle

Zuschüsse der Regierung von Oberbayern sind möglich, wenn es sich um eine Doppelnutzung durch die Gemeinde und durch ein Busunternehmen handelt. Daraus ergibt sich auch die Zuständigkeit für den Unterhalt, erfuhren die Räte von der Verwaltung.

Bei einer stets anzustrebenden Doppelnutzung ist die Gemeinde für den Unterhalt zuständig. Für eine reine Schulbushaltestelle zeichnet die Verwaltungsgemeinschaft verantwortlich, in der neben Pfaffing auch Albaching Mitglied ist.

Bushäuschen kostet 12.000 Euro plus 2300 Euro für die Lampe

Ein neues Bushäuschen kostet rund 12.000 Euro, wobei ein 50-prozentiger Zuschuss möglich ist. Grundstückseigentümer sind zu fragen. Eine Lampe schlägt in der Regel mit 2300 Euro zu Buche.

Die Untersuchung ergab, dass Kinder bei mehreren Haltestellen die Straße überqueren müssen. Zudem haben sie in der dunklen Jahreszeit kein Licht und der Winterdienst ist nicht gesichert, etwa in Neuhaus und Faßrain. In Oed gibt es kein Häuschen. Verbesserungsbedarf besteht auch in Ried.

20 Kinder können sich nicht unterstellen

Umfangreicher sind die Forderungen für die Albachinger Straße in Forsting. Bis zu 20 Kinder haben keine Unterstellmöglichkeit, kein Licht und keine Möglichkeit, um Fahrräder abzustellen. Der Gehweg ist außerdem zu schmal. Laut den Anwohnern gab es dort bisher keine Probleme, erfuhr die Verwaltung. Eine Zusammenlegung mit der Haltestelle an der B 304 sei nicht möglich, weil der Bus dort nicht wenden könne.

Auch am Forstinger Kellerberg wird eine sichere und einsehbare Unterstellmöglichkeit vermisst, dazu eine Beleuchtung an der Brauereihalle. Wünschenswert sei ein Radweg von Forsting nach Albaching, dessen Trasse mit den Grundstückseigentümern derzeit verhandelt wird, erfuhren die Räte.

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Das Gremium fasste keinen Beschluss. Zunächst erkundigt sich die Verwaltung nach weiteren Umsetzungsmöglichkeiten.

CLH

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