AUS DER VERWALTUNGSGEMEINSCHAFT

Pfaffing und Albaching wollen bei erneuerbaren Energiequellen bleiben

Die VG Pfaffing-Albaching setzt auf erneuerbare Energie.
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Die VG Pfaffing-Albaching setzt auf erneuerbare Energie.
  • vonKarlheinz Günster
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Die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Pfaffing mit ihrem Partner Albaching bleibt dabei: Für die eigenen elektrischen Verbraucher kommt der Strom weiterhin aus erneuerbaren Energiequellen. Das beschloss die Gemeinschaftsversammlung in ihrer vergangenen Sitzung einstimmig.

Pfaffing/Albaching –Damit nicht jede Gemeinde selbst eine Ausschreibung für den Strombezug durchführen muss, bietet die Firma „Kubus Kommunalberatung“ an, dieses Verfahren mit weiteren Teilnehmern, wie bisher auch, in einer sogenannten Bündelausschreibung durchzuführen. Zuletzt kostete diese Dienstleistung 1900 Euro.

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Nun steht der Zeitraum des Strombezugs von 2023 mit 2025 an. Zur Auswahl stehen drei Stromarten. Normalstrom meint Energie aus zum Teil umweltschädlichen und risikobehafteten Energiequellen wie Kohle und Kernkraft. Ökostrom entsteht aus Sonne und Wind oder Biomasse, und eine damit kombinierte Neuanlagenquote meint, dass die Technik der Stromerzeugung nicht älter als sechs Jahre sein darf. Während sich reiner Ökostrom, dem konventionell erzeugtem, preislich immer mehr annähert, schlägt sich die Neuanlagenquote mit bis zu 1,2 Cent je Kilowattstunde nieder.

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Dabei geht es in der VG um Abnahmen von 300.000 Kilowattstunden im Jahr. Ökostrom könne Mehrkosten von null bis 1500 Euro ausmachen, die Neuanlagenquote lässt das auf bis zu 3600 Euro ansteigen. Die Zahlen stehen erst nach der Ausschreibung fest. Zuletzt ergab das Verfahren Kilowattstundenpreise je nach Verbrauchsstelle mit 4,62 Cent bei Ökostrom, ohne Neuanlagenquote.

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