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Gemeinde möchte Frieden

Pfaffing schiebt Ruhestörung Riegel vor

Die Gemeinde möchte Frieden im Gewerbegebiet Forsting-Südost.
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Die Gemeinde möchte Frieden im Gewerbegebiet Forsting-Südost.
  • VonKarlheinz Günster
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Etwas aus dem Ruder läuft eine Nutzung durch einen Betrieb im Gewerbegebiet Forsting-Südost in der Gemeinde Pfaffing.

Pfaffing/Forsting – Der Gemeinderat sprach in öffentlicher Sitzung über „störende Wechselwirkungen“ zwischen Gewerbe und übergangsweisem Wohnen, wobei abzuwägen sei, ob die Kommune die Vorkommnisse einfach „laufen“ lasse oder einen Riegel vorschiebe. Das Gremium entschied sich für Letzteres.

Es gebe dort Ruhestörungen, so erklärte Bürgermeister Josef Niedermeier (FWF). Regelmäßig werde in einer gewerblichen Wohnung, die zur Beherbergung genutzt werde, gefeiert. Es komme auch zu Streitereien. Das habe zu Beschwerden geführt.

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Grundsätzlich, so erklärte auch Martin Niedermeier vom Bauamt, seien die anderen Betriebe zu schützen, denn sie sollten die Vorfälle, die durch die Beherbergung entstehen würden, nicht ausbaden müssen. Der Bebauungsplan im Gewerbegebiet lasse jedoch Gaststätten und darüber hinaus auch eine Beherbergung zu.

Die Gemeinde habe ein Jahr lang alles versucht, diese Nutzungen in normale Bahnen zu lenken, erklärte der Bürgermeister. Doch die Verwaltung sehe wenig Möglichkeiten, das Problem der Ruhestörungen in den Griff zu bekommen. Zudem dürfe durch einen einzelnen nicht die Existenz der anderen Betriebe bedroht werden.

„Möglichkeiten sind erschöpft“

Gemeinderat Tobias Forstner (ÜWG) stellte fest, dass die Mischung des Gewerbes andernorts auch funktioniere. Warum sei die Situation in Forsting nicht zu lösen, fragte er. Der Bürgermeister verwies jedoch darauf: „Unsere Möglichkeiten sind jetzt erschöpft“.

Dieser Argumentation mochten nicht alle folgen – etwa Max Wegmaier (UBG), der nicht aufgrund eines Streites Maßnahmen treffen wollte, die die Nutzung reglementieren würden.

Mit vier Nein- und neun Ja-Stimmen befürwortete der Gemeinderat trotzdem mehrheitlich die Änderung des Bebauungsplanes. Damit es im Laufe des Verfahrens nicht zu Bauvorhaben oder Nutzungsänderungen kommt, die doch in diese Richtung gehen, wird eine Veränderungssperre erlassen.

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