Personalausgaben stellen die größten Posten in der Verwaltungsgemeinschaft Rott-Ramerberg

Von Richard Helm. Rott.

– In der jüngsten Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft von Rott und Ramerberg wurde der Vorschlag von Marinus Schaber (BfR) aufgegriffen: Die Tagung fand diesmal im neuen Gemeindehaus in Ramerberg statt.

Der öffentliche Teil dauerte nicht einmal zwanzig Minuten. Schnell waren die Tagesordnungspunkte abgehandelt. Es waren schließlich nur Bekanntgaben. So stellte der Vorsitzende der Gemeinschaftsversammlung, Daniel Wendrock (parteilos), die Jahresrechnung 2019 vor.

Der Gesamthaushalt beläuft sich über rund 1,2 Millionen Euro. Dies ist vor allem der Verwaltungshaushalt, der die Einnahmen und Ausgaben erfasst. Der Vermögenshaushalt ist mit rund 19 000 Euro gering und dient der Ausstattung der Mitarbeiterbüros. Die Verwaltungsgemeinschaft beschäftigt derzeit 15 Mitarbeiter, die die Verwaltung für beide Gemeinden übernehmen. Alle anderen Beschäftigten – etwa für den Bau- und Wertstoffhof oder Gemeindekindergarten – sind bei der jeweiligen Gemeinde angestellt.

Der größte Ausgabeposten der Verwaltungsgemeinschaft sind die Personalausgaben von rund 805 000 Euro. Gegenüber den veranschlagten Mitteln fielen die Kosten um 28 000 Euro geringer aus. Dies ist auf die nicht besetzte Stelle des Kämmerers zurückzuführen. Das laufende Bewerbungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen.

Weitere Ausgabeposten waren die EDV-Anlage, die Miete der Verwaltungsräume sowie Wartungen und Versicherungen.

Auf der Einnahmenseite stehen hauptsächlich die Finanzzuweisungen für die Verwaltung von knapp 99.000 Euro und die eingenommenen Verwaltungsgebühren von knapp 52 000 Euro. Da die Verwaltung auch für den Schulverband Rott-Ramerberg-Griesstätt tätig ist, waren rund 33.000 Euro zu berechnen.

Umlagen für die Gemeinden berechnet

Der Überschuss des Gesamthaushaltes von knapp 10.000 Euro wurde der Rücklage zugeführt. Sie beträgt zum Jahresende rund 185 000 Euro. Kredite zur Finanzierung der Ausgaben gab es nicht, sie sind auch nicht vorgesehen. Die Ausgaben werden durch die Umlagen von den Mitgliedsgemeinden finanziert. Der Umlagebedarf errechnet sich aus den Ausnahmen abzüglich der Einnahmen. Diese Summe wird auf die Einwohner beider Gemeinden heruntergerechnet.

So entfiel auf die Gemeinde Rott eine Umlage im Jahr 2019 von rund 702 000 Euro. Die Gemeinde Ramerberg überwies rund 235 000 Euro, hieß es in der öffentlichen Sitzung. Die Gemeinschaftsversammlung Rott-Ramerberg nahm das Ergebnis zur Kenntnis. Nun sollen diese Zahlen durch die in der konstituierenden Sitzung nominierten Gemeinschaftsmitglieder geprüft werden. Diese sind für Rott die Gemeinschaftsräte Hans Kirschbaum (RF) und Marie-Luise Saller (CSU) sowie für Ramerberg Fabian Tretter (UWF). Richard Helm

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