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Heimat von Perlmuttfalter und Moosbeere

Penzinger Moorauge in Wasserburg: Besichtigung eines Relikts der letzten Eiszeit

Auf großes Interesse stieß die Exkursion ans Moorauge in Penzing.
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Auf großes Interesse stieß die Exkursion ans Moorauge in Penzing.

Es ist die Heimat von Perlmuttfalter und Moosbeere: Das Penzinger Moorauge gilt als ökologisch hochwertig. Jetzt ermöglichte der neue Eigentümer, der Bund Naturschutz Ortsgruppe Wasserburg, Interessierten eine Besichtigung – auf Abstand, was ausnahmsweise nichts mit Corona zu tun hatte.

Wasserburg – Auf großes Interesse ist eine Exkursion gestoßen, bei der der Bund Naturschutz Wasserburg den Teilnehmern aus erster Hand das neu erworbene Grundstück vorstellte. Wie berichtet, hatte die Ortsgruppe ein etwa 12.000 Quadratmeter großes Moorgrundstück an der Äußeren Lohe zwischen Wasserburg und Penzing erworben. Es ist das zentrale Mittelgrundstück mit offener Wasserfläche, das auch das „Penzinger Moorauge“ genannt wird.

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Der erste Vorsitzende Max Finster erläuterte jetzt vor Ort den Verfahrensablauf und zeigte sich stolz über die 90-prozentige Förderung des Ankaufs durch die Regierung von Oberbayern. Damit sei „eine verlässliche Sicherung für den dauerhaft Erhalt dieses Kleinods gegeben.“

Biodiversitätsberater Jonas Garschhammer vom Landratsamt kam anhand der hier vorkommenden seltenen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten ins Schwärmen. „Als Relikt der letzten Eiszeit ist das Toteiskesselmoor ein Juwel in unserer genutzten Landschaft und Heimat für Perlmuttfalter und Moosbeere, Sonnentau und Wollgras.“

Nur im Gänsemarsch

Aufgrund der Empfindlichkeit fanden die meisten Erklärungen außerhalb des Moores statt. Nur ganz wissbegierigen Teilnehmer durften im „Gänsemarsch“ bis zum Rand des Moores und hier einen Blick einfangen.

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