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Nachruf

Ottilie Scholz aus Obing verstorben

Ottilie Scholz
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Ottilie Scholz
  • VonChristl Auer
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Nach einem erfüllten Leben ist die Großberghamerin im Alter von 86 Jahren verstorben

Obing – Familie, Freunde und Angehörige nahmen kürzlich in der Obinger Pfarrkirche Abschied von Ottilie Scholz aus Großbergham, die im Alter von 86 Jahren verstorben ist.

Im Leben der Otti, wie die Verstorbene meist genannt wurde, sei es immer um die Menschen gegangen, egal ob im privaten Bereich oder in ihrer geliebten Frühstückspension, sagte Gemeindereferentin Conny Doppelberger im Rückblick auf das Leben der Verstorbenen. Sie habe gerne am gesellschaftlichen Leben teilgenommen, Freundschaften gepflegt und Gastfreundschaft gelebt.

So habe sie ihren vielen Stammgästen das Gefühl gegeben, daheim zu sein. Doch auch der Glaube habe eine wichtige Rolle in ihrem Leben gespielt. Ob beim Kirchgang, dem wöchentlichen Dorfbeten, den Maiandachten an der Großberghamer Kapelle oder einfach nur für sich allein, habe sie im Gebet immer Trost und Zuversicht für ihren Lebensweg geschöpft. Ottilie Scholz wurde am 18. Mai 1935 geboren und wuchs mit ihrem Zwillingsbruder und einem älteren Bruder auf dem Bründl Anwesen in Großbergham auf. Nach dem Besuch der Volksschule und der landwirtschaftlichen Berufsschule in Obing arbeitete sie in Langenwang im Allgäu als Zimmermädchen.

+++ Todesanzeigen finden Sie auf unserem Trauerportal. Weitere Nachrufe aus der Region finden Sie hier. +++

Ein Jahr später kehrte sie zurück, um ihre Mutter auf dem elterlichen Hof besser unterstützen zu können, nachdem ihr Vater nicht aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt war. 1961 heiratete sie Rudolf Scholz und das Paar bezog ein Haus, das die Verstorbene gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Bruder gebaut hatte. Zwei Söhne und eine Tochter gingen aus der glücklichen Ehe hervor. 1969 erfüllte sich Ottilie Scholz den Traum von der eigenen Frühstückspension. Ihr selbst war Urlaub nicht so wichtig. Nur ihren Zwillingsbruder in Kanada und ihre Freunde im Allgäu besuchte sie, wenn es ihr zeitlich möglich war.

Gerne machte sie mit ihrem Ehemann Sonntagsausflüge. Nachdem sie ihre Mutter bis zu deren Tod gepflegt hatte, erkrankte auch ihr Ehemann schwer. Er erlag 2005 seinem Krebsleiden. In dieser Zeit hat es die Verstorbene sehr geschätzt, ihre Familie um sich zu haben.

Besonders ihre Enkelkinder bereiteten ihr viel Freude. In den letzten Jahren blieb Ottilie Scholz nicht von Krankheiten verschont und war auf immer mehr Unterstützung angewiesen. Umsorgt von ihrer Familie konnte sie bis zuletzt daheim in ihrer gewohnten Umgebung bleiben.

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