Original Osterrieder-Krippe in Schnaitsee zu besichtigen

Kostbarkeit hinter Glas: Die Osterrieder-Krippe in der Schnaitseer Pfarrkirche Maria Himmelfahrt hat Seltenheitswert.
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Kostbarkeit hinter Glas: Die Osterrieder-Krippe in der Schnaitseer Pfarrkirche Maria Himmelfahrt hat Seltenheitswert.

Einen echten Schatz beherbergt die Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“. Unter einer alarmgesicherten Glashaube wird derzeit eine der seltenen vollständigen Osterrieder-Krippen präsentiert. Viele weitere Krippen des Künstlers sind verschollen.

von Josef Unterforsthuber

Schnaitsee –Dem 1864 in Abensberg geborenen Osterrieder war das Fertigen von Figuren in die Wiege gelegt: Schon als Kind formte er Figuren aus Brotteig, später schnitzte er mit dem Taschenmesser. Bald schon hatte er zahlreiche betuchte Kunden, bei denen sich der „Krippenwastl“ einen Namen machte. Einer von ihnen war auch der spätere Kardinal Faulhaber. Er unterstütze den gelernten Bäcker, als er mit 26 Jahren ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München begann. Später reiste Osterrieder auch nach Rom, wo er die neapolitanische Krippenkunst kennenlernte und begann, eigene Weihnachtskrippen zu modellieren.

Seine Krippenfiguren waren schnell begehrt. 1904 heiratete Osterrieder die Wasserburger Bäckerstochter Katharina Obermaier. Sie war eine Bäckerstochter. Gestorben ist Sebastian Osterrieder 1932 in München. ju

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