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„Ohne euren Einsatz wären wir eine arme Gemeinde“

Bürgermeister Thomas Schmidinger (Mitte), Landrätin Resi Schmidhuber (links daneben) und die zahlreichen Ehrengäste lauschten den Worten in der Predigt von Pfarrer Mario Friedl.
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Bürgermeister Thomas Schmidinger (Mitte), Landrätin Resi Schmidhuber (links daneben) und die zahlreichen Ehrengäste lauschten den Worten in der Predigt von Pfarrer Mario Friedl.
  • VonJosef Unterforsthuber
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Waldhausen – Ein stolzer Tag für Waldhausen und die Gemeinde Schnaitsee: Mit der Einweihung und Segnung des neuen Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshauses ging ein seit über zehn Jahren gehegter Wunsch nun auch offiziell in Erfüllung. Am Anfang der Feierlichkeiten stand ein beeindruckender Gottesdienst auf dem Dorfplatz, bei dem Pfarrer Mario Friedl bemerkenswerte Worte zu den Verdiensten der Feuerwehr fand. „Ihr, die ihr so oft in Notfällen, besonders bei Verkehrsunfällen, die verschiedensten Charakter erleben müsst, steht diesen oft traurig gegenüber. Menschen, die keine Einsicht haben zu dem was gerade passiert, machen euch das Herz schwer. Und da habe ich größten Respekt, dass ihr trotz dieser negativen Erfahrungen, immer für den Nächsten uneingeschränkt da seid.“ Er bemerkte, dass eine Gemeinde ohne Feuerwehr arm dran wäre und nannte die Bereitschaft der Feuerwehrler ein echtes Zeichen des christlichen Glaubens.

Schwierige Standortsuche

Die Ü-30-Bläser des Schnaitseer Musikvereins unter der Leitung von Rupert Schmidhuber umrahmten den Gottesdienst musikalisch und mit dem Marienlied „Segne du Maria“ und dem Salut der St. Leonharder Böllerschützen schloss die Feier. Danach segnete der Pfarrer beim Rundgang durch das Haus die einzelnen Räume.

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In der Fahrzeughalle eröffnete Bürgermeister Thomas Schmidinger die Festreden. Er nannte diesen Tag einen Tag der großen Freude. Im Rückblick auf die letzten zehn Jahre, seitdem feststand, dass in Waldhausen ein neues Feuerwehrhaus gebraucht wird, erinnerte er an die schwierige Standortsuche. „Wir mussten entscheiden, tun wir umbauen, anbauen, hin- und her- oder neu bauen. Die Entscheidung an der Stelle des altehrwürdigen Schulhauses neu zu bauen war die Richtige. Das war ein Beschluss aus dem Gutes entstanden ist. Damit haben wir die Dorfmitte gestärkt. Wir wollen die Gemeinschaft. Nur in der Gemeinschaft kann Stärke entstehen. Und die Vereine bedeuten das Herz eines Dorfes. Aber das alles ist nicht umsonst zu haben.“

Dazu nannte er die Kosten des Bauwerks, das insgesamt 2,85 Millionen Euro kostete. Nach Abzug der Förderungen trafen die Gemeinde noch 2,1 Millionen Euro. Schmidinger dankte allen Unterstützern und wünschte allen ein gutes Miteinander im neuen Haus.

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Stellvertretende Landrätin Resi Schmidhuber überbrachte die Grüße von Landrat Siegi Walch. „Unser Hoamat und unsere Lebensqualität brauchen Sicherheit. Und dafür stehen die Feuerwehren. Sie sind immer zur Stelle, wo sie gebraucht werden. Es ist immer Verlass auf die Aktiven der Wehren im Landkreis. Ihr habt mit diesem Haus einen Mittelpunkt für Waldhausen geschaffen. Vui Freid und vui Motivation für eure ehrenamtliche Arbeit in diesem Haus.“

Freude bei Vereinsleitern

Feuerwahrkommandant Stefan Randlinger begann mit dem Satz „Was lange währt, wird endlich gut.“ Er nannte den Neubau eine riesengroße Herausforderung, konnte aber bestätigen: „Wir fühlen uns sauwohl in diesem Gebäude.“ Und auch er nannte den Standort ideal: „Hier sind wir schnell ausrückbereit, um anderen Menschen helfen zu können.“ Er dankte den vielen ehrenamtlichen Handgriffen, die für dieses Haus getätigt wurden. Die fleißigsten Helfer bekamen zum Dank ein schönes Bild vom neuen Haus.

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Schützenmeister Christian Krauss drückte seine Freude darüber aus, dass sieben schwere Jahre vorüber sind. 2014 musste der Schützenstand im Gasthaus Tauschhuber geräumt werden. Er dankte dem Harpfinger Schützenverein dafür, dass sie den Waldhausern ein vorübergehendes Zuhause boten. Zudem hob auch er die große Eigenleistung der Schützen beim Neubau hervor. Sein Dank galt auch den elf Standpaten, die dafür gesorgt hatten, dass die große finanzielle Belastung geschultert werden konnte.

Gauschützenmeister Anton Hochreiter beglückwünschte die Gemeinde zu diesem tollen Neubau mit dem Schützenstand. Kreisbrandinspektor Sepp Egginger nannte die Gemeinschaft der Feuerwehren eine Familie. „Und jede Familie braucht ein vernünftiges Dach über dem Kopf.“ Er bestätigte, dass jeder Euro von der Gemeinde bestens angelegt wurde.

Segnung der einzelnen Räume mit Christian Krauss (von links), Bürgermeister Thomas Schmidinger, Robert Urbauer, Pfarrer Mario Freidl und Stefan Randlinger.

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