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Offene Fragen im Gemeinderat

Was passiert mit der Trinkwasserleitung? Unternehmen Adler will südlich von Edling auch Kies abbauen

Grundsätzlich hat der Gemeinderat Edling nichts gegen die Erweiterung der Kiesabbauflächen, doch zunächst müssen offene Fragen geklärt werden.
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Grundsätzlich hat der Gemeinderat Edling nichts gegen die Erweiterung der Kiesabbauflächen, doch zunächst müssen offene Fragen geklärt werden.

Grundsätzlich hat der Gemeinderat Edling nichts gegen das Ansinnen der Firma Adler, ihre Kiesabbauflächen zu erweitern. Doch in dem Gebiet verläuft eine Trinkwasserleitung. Die müsste verlegt werden – auf Kosten von Adler, findet der Gemeinderat.

Edling – Die Firma Adler hat sich mit einem Schreiben an den Gemeinderat gewandt. Im Zuge der notwendigen Verlängerung der bestehenden Abbaugenehmigung wird auch gebeten, eine Erweiterung des Abbaus nach Norden bis zum gemeindlichen Sonnenfeldweg abzuklären. Im Regionalplan Südostoberbayern ist die Fläche bis zum Feldweg bereits als Vorrangfläche für Kiesabbau eingetragen, hieß es in der Gemeinderatssitzung.

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„Ist es vorstellbar, dass der Kiesabbau um weitere zehn Jahre verlängert wird und dabei nach Norden fortschreitet“, heißt es im Fragenkatalog an den Rat. Und: „Darf der See mitwachsen, wenn ja, wie weit? Unter Wasser hat der Kies noch eine Mächtigkeit von etwa 20 Metern. Der Abbau in die Tiefe spart andernorts Abbauflächen in die Breite“, heißt es weiter.

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Zudem will Adler wissen, ob die Folgenutzung – wie bisher geplant – rein der Natur dienen und den Menschen aussperren soll oder später im nördlichen Bereich der Zugang zum See für Besucher möglich sein könnte.

Die Einschätzung der Gemeinden Edling und auch Pfaffing auf diese Fragen benötigt das Unternehmen als Grundlage für die weitere Ausbauplanung und für die Verhandlungen mit den Grundbesitzern. Die endgültige Entscheidung liegt beim Landratsamt und den entsprechenden Fachbehörden.

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Die Verwaltung in Edling wies in der Sitzung darauf hin, dass durch das geplante künftige Abbaugebiet eine Trinkwasserhauptleitung DN 150 verläuft, die bei Realisierung des Vorhabens in den gemeindlichen Feldweg bzw. entlang davon und entlang der Roßharter Straße verlegt werden müsste.

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Der Gemeinderat ist grundsätzlich mit dem Vorhaben zur Erweiterung der Kiesabbauflächen einverstanden, wobei die Verträglichkeit mit der gemeindlichen Trinkwasserversorgung geprüft werden muss. Hier braucht es ein entsprechendes Fachgutachten.

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Die vorhandene Trinkwasserhauptleitung müsste zudem auf Kosten der Firma Adler verlegt und gesichert werden. Hierzu ist vorab eine entsprechende vertragliche Vereinbarung abzuschließen – so will es das Gremium.(red)

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