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Pandemie kreativ dokumentiert

Obinger Schüler präsentieren ihr herausforderndes Schuljahr in einer Ausstellung

Die Schüler der Klasse 8bM zeigen in einer einfallsreichen Sammlung neben den Schwierigkeiten während der Pandemie-Unterrichtszeit auch ihre Bewältigungsstrategien und witzige Alltagspannen.
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Die Schüler der Klasse 8bM zeigen in einer einfallsreichen Sammlung neben den Schwierigkeiten während der Pandemie-Unterrichtszeit auch ihre Bewältigungsstrategien und witzige Alltagspannen.
  • VonChrista Auer
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Die Schüler der Klasse 8bM haben ihr Schuljahr 2020/2021 in Zeiten von Corona kreativ aufgearbeitet. Die interaktive Ausstellung in der Grundschule und im Obinger Rathaus ist noch bis Mitte Oktober zu sehen.

Obing – Corona hat den Schülern, aber auch ihren Eltern und Lehrern im vergangenen Schuljahr einiges abverlangt, doch die Grund- und Mittelschule Obing hat mit viel Engagement und Zuversicht die Herausforderungen gemeistert.

Die Klasse 8bM hat mit ihrer Lehrerin Michaela Jungkunz den Schulalltag unter schwierigen Bedingungen in einer interaktiven Ausstellung festgehalten.

Kein verlorenes Schuljahr auch durch neu erworbene Kompetenzen

„Zum einen wollten wir unsere Zeit im Homeschooling vom 16. November bis 17. Mai Revue passieren lassen und zeigen, dass es kein verlorenes Schuljahr war. Es war anders als gewohnt, und es gab Defizite und Verzicht, aber auch Positives. Die Schüler haben viel geleistet und sehr selbstständig gearbeitet, und es gibt die beruhigende Erkenntnis, dass es in Obing auch unter widrigen Umständen funktioniert.

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Zum anderen gab es keinen Tag der offenen Tür, oder die Möglichkeit einer Hausführung für die neuen Fünftklässler, sodass wir diese mit dieser Art des Informationsaustausches an der Mittelschule Obing willkommen heißen und zeigen wollten, wie der Schulalltag im zurückliegenden Schuljahr ausgesehen hat und möglich war“, erzählt die Klassenleiterin.

Ideenreiche und auch humorvolle Präsentationsvarianten

Dazu sammelten die Schüler in Gruppen ihre Unterrichtsmaterialien aus der Homeschoolingzeit wie Videos, Portfolios oder Wochenpläne. Jede Gruppe gestaltete mit eigenen Ideen mindestens eine Stellwand.

In Interviews wurden andere Klassen, Lehrer und auch Schulleiter Thomas Duxner befragt. Entstanden ist dabei eine vielschichtige Collage – besonders interessant für die neuen Fünftklässler, aber auch für alle anderen Bürger. Sie gewährt einen Einblick in die Gefühlswelt und die Arbeitsbedingungen der Schüler.

Siebtklässler schrieben beispielsweise Briefe an ihre späteren Enkel, in denen sie ihren Schulalltag schildern und darauf pochen, dass sie nicht nur daheim herumgesessen, sondern viel für ihren Lernerfolg gearbeitet haben. Eine Umfrage befasst sich damit, wie sich die Schüler während der Zeit motiviert haben. Die Ergebnisse wurden in einer Grafik dargestellt.

Für die Präsentation ihres außergewöhnlichen Schuljahres nutzten die Schüler ihre gewonnenen digitalen Fähigkeiten. In einer witzigen Fotostory zeigen sie, wie der Alltag auch mit all den kleineren Pannen mit „Teams“ ablief. Über QR-Codes können das im Homeschooling erstellte Video sowie das Interview mit Rektor Duxner aufgerufen werden.

Projekt geht weiter

Auch die herkömmlichen analogen Methoden wurden und werden noch genutzt, denn die Ausstellung wächst mit ihren Besuchern weiter.

So steht eine Box im Rathaus, in der die Kinder und Jugendlichen ihre Meinung zu ihren ganz eigenen Erfahrungen abgeben können. „Bei all den schulischen und gesellschaftlichen Herausforderungen wurde für die Schüler aber auch deutlich: Sie können auf ihre Fähigkeiten vertrauen. Und die Gemeinde Obing hat alles getan und beispielsweise mit zusätzlichen Räumlichkeiten im Haus der Vereine oder digitaler Ausstattung für die Schüler eine optimale Förderung bereitgestellt“, betont Jungkunz.

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Auch die Ausstellung sei sofort unterstützt worden. Der große Teil stehe im Rathaus unter der Treppe, ein kleinerer Teil befinde sich im ersten Haus der Obinger Grundschule. Nun hofft die Lehrerin, dass noch möglichst viele Besucher kommen, denn die Ausstellung zeige die Herausforderungen, die den Jahrgang geprägt hätten, aber auch den Mut und die Zuversicht, mit den Unwägbarkeiten gut umgehen zu können.

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