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Generalversammlung

Obinger Feuerwehr ist gut aufgestellt – Festausschuss verschiebt Jubiläumsfeier

Bei der Obinger Feuerwehr gab es im Rahmen des Ferienprogramms viel zu sehen.
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Bei der Obinger Feuerwehr gab es im Rahmen des Ferienprogramms viel zu sehen.
  • VonChrista Auer
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„Die Freiwillige Feuerwehr Obing ist ausrüstungs- und ausbildungstechnisch gut aufgestellt und mit 243 Mitgliedern auch kameradschaftlich gut dabei“, stellte der Vorsitzende Simon Frank bei der Generalversammlung zufrieden fest.

Obing – Beim Blick auf das Vereinsleben bleibt aber festzuhalten, dass die Pandemie der Obinger Wehr einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Im vergangenen Jahr seien alle Feuerwehrfeste und Veranstaltungen coronabedingt ausgefallen. Bisher habe es nur eine Veranstaltung gegeben, und das sei das Ferienprogramm im Feuerwehrhaus gewesen.

Aus der unsicheren Lage heraus habe der Festausschuss deshalb beschlossen, die für 2022 geplanten Festwochen zum 150-jährigen Vereinsjubiläum auf unbestimmte Zeit zu verschieben, so Frank. Wenn es die Corona-Bestimmungen zulassen, solle im Juli ein gemeinsamer Festtag mit den Ortsvereinen gefeiert werden. Dann soll auch die Festschrift fertig sein. Wer sich daran beteiligen möchte, soll sich beim Festausschuss oder beim Vorstand melden.

Kassier verzeichnet deutliches Plus trotz neuer Anschaffungen

Im September soll dafür ein Vereinsfoto in Uniform gemacht werden. Frank riet den Mitgliedern in diesem Zusammenhang, die Uniform zeitnah zu überprüfen. Darüber hinaus habe der Verein die Zeit für Anschaffungen genutzt. So wurden beispielsweise ein neuer Fahnenschrank, Heckwarnbeklebungen für Fahrzeuge, neue Geräte für das Internet im Feuerwehrhaus und eine Dauerstromversorgung für eine mobile akkubetriebene Einsatzbeleuchtung angeschafft. Kassier Maximilian Hamm konnte dennoch ein deutliches Plus in der Vereinskasse verbuchen.

Mit 47 Einsätzen sei das Jahr 2020 vergleichsweise ruhig verlaufen, berichtete Kommandant Manfred Kronast. Mit insgesamt 1037 Einsatzstunden sei der Zeitaufwand der derzeit 67 aktiven Feuerwehrler jedoch nicht unerheblich. Die Einsätze setzten sich im Detail aus 15 Bränden, 31 technischen Hilfeleistungen und einer sonstigen Tätigkeit zusammen.

60 Männer und sieben Frauen helfen in der Feuerwehr Obing

Die Feuerwehr Obing besteht derzeit aus 60 Männern und sieben Frauen. Zusätzlich zu den Einsätzen wurden 33 Übungen mit 486 Übungsstunden abgehalten. Diese mussten aufgrund der Corona-Beschränkungen in kleinen Gruppenübungen ausgeführt werden. Zudem wurde im ersten Halbjahr komplett auf Übungen verzichtet.

Auch Weiterbildungen waren nur bedingt möglich. Besucht wurden die Lehrgänge „Arbeiten mit der Motorsäge Modul A“, „Modulare Truppmann Ausbildung Funkmodul“ und „Modulare Führungskräfte Ausbildung - Lagekarte und Dokumentation“. Zudem ist die Feuerwehr Obing mit ihrer Atemschutzwerkstatt für die Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft zuständig. Hier wurden 64 Pressluftatmer, 103 Lungenautomaten, 140 Masken gereinigt und geprüft sowie 146 Flaschen gefüllt. Zudem habe die Wehr beim Ausliefern von FFP2-Masken an Altenheime und soziale Einrichtungen mitgeholfen, berichtete Kronast.

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Jugendwart Maximilian Marstaller informierte über die Entwicklung der Jugendgruppe. Demnach haben die 16 Jugendlichen, darunter acht Mädchen, 13 Ausbildungsabende absolviert. Weitere Aktionen hätten aufgrund der Beschränkungen nicht durchgeführt werden können.

„Die Bürger sind bei dieser Feuerwehr in guten Händen“, betonte die zweite Bürgermeisterin Fanni Mayer. Davon habe sie sich bei der kürzlich stattgefundenen Leistungsprüfung „Wasser“ wieder überzeugen können. Die Feuerwehr sei eine Pflichtaufgabe der Gemeinde, darum könne man den ehrenamtlichen für ihren Einsatz nicht genug danken.

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