Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


FEIER

Obinger Abschlussschüler legen den Grundstein

In der Aula erlebte die Obinger Schulfamilie eine heitere und bewegende Feier. Viel Applaus gab es für die Absolventen.
+
In der Aula erlebte die Obinger Schulfamilie eine heitere und bewegende Feier. Viel Applaus gab es für die Absolventen.
  • VonChrista Auer
    schließen

Mit einer heiteren und auch bewegenden Feier in der Aula haben sich die Abschlussschüler von der Obinger Mittelschule verabschiedet. Die gute Vorbereitung – fast immer im Präsenzunterricht – hat sich ausgezahlt.

Obing – Mit einer heiteren und auch bewegenden Feier in der Aula haben sich die Abschlussschüler von der Obinger Mittelschule verabschiedet. Margareta Strasser (1,7) und Hanna-Maria Lackmaier (1,67) haben den besten Quali beziehungsweise die beste mittlere Reife abgelegt. Verena Emmerer (9a) und Tobias Löw (M10) wurden für ihr soziales Engagement geehrt.

Ausbildungsplatz oder weiter zur Schule

„Heute Abend geht es nur um euch“, betonte Schulleiter Thomas Duxner und stellte damit die Abschlussschülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt der Feierstunde in der Obinger Mittelschule. Für ihren großen Tag hatten sich die jungen Leute fesch herausgeputzt und ein Blick in ihre glücklichen Gesichter verriet ihre Freude und auch die Erleichterung nach dem Erreichen des großen Ziels.

Die Abschlussprüfungen der neunten und zehnten Klassen hatte ein Teil als leicht empfunden, andere wieder hatten damit ein bisschen zu kämpfen. Doch am Ende waren alle glücklich, dass die Prüfungsanspannung vorbei ist und die Ergebnisse meist wie erwartet ausgefallen sind. Alle 15 M-Zügler haben ihre Mittlere Reife bestanden. Von den 15 Neuntklasslern haben alle den Regelabschluss, einige zusätzlich den Quali geschafft. Alle Schüler haben einen Ausbildungsplatz oder haben sich für einen weiteren schulischen Weg entschieden. Damit steht ihr nächster Schritt fest.

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

„Doch was ist wirklich wichtig im Leben“? fragte Duxner und richtete dabei mit der gleichnamigen Geschichte – die auch Motto der Abschlussfeier war – den Blick auf Familie, Freunde, Schule, Ausbildung aber auch auf die Verwirklichung der eigenen Träume. Anhand eines kleinen Experiments mit einem Maßkrug, Steinen, Sand und Wasser verdeutlichte er, dass es wichtig sei, zuerst die großen Steine im Leben zu platzieren. „Sonst haben diese später keinen Platz mehr.“, betonte Duxner an die Absolventinnen und Absolventen gerichtet.

Vorbereitung fast immer in Präsenz

Dabei seien die letzten Schuljahre sicher nicht leicht gewesen. Aufgrund der ständig wechselnden Corona-Bestimmungen hätten unterschiedlichste Herausforderungen bewältigt werden müssen. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde und einer optimalen Nutzung aller zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten hätten die Abschlussklassen bis auf den Komplettlockdown immer in Vollpräsenz beschult werden können. Zudem war der Blick bei allen organisatorischen Planungen stets auf die Abschlussklassen gerichtet. Im Rahmen des Möglichen seien sie so optimal wie möglich auf die Prüfung vorbereitet worden. „Ihr habe allen Grund auf das stolz zu sein, was ihr erreicht habt.

+++ In unserem Dossier finden Sie alle Artikel zu den Schulabschlüssen 2021 in der Region. +++

Mit eurem Abschluss habt ihr einen wichtigen Grundstein für euer weiteres Leben gelegt“ beglückwünschte der dritte Bürgermeister Simon Voit die Schülerinnen und Schüler und griff somit seinen Grußworten das Motto der Feier auf. Der Abschluss sei geschafft, es warteten neue Erfahrungen, Erlebnisse und Freunde. Es sei ein Stück Unabhängigkeit geschafft und die jungen Leute könnten Verantwortung für sich und die Gesellschaft in den verschiedensten Bereichen übernehmen. Wie wichtig das sei, habe sich in der Vergangenheit gezeigt. Die Gemeinde, Ehrenamt, Feuerwehr, Vereine und vieles mehr seien einer dieser großen Steine, die wichtig im Leben seien.

Rückblick mit viel Humor

Die Elternvertreter gaben den Schülern den Wunsch nach Hoffnung und Zuversicht mit auf den Weg und lobten den Einsatz der unterrichtenden Lehrkräfte. Die Schüler verabschiedeten sich humorvoll mit einem Blick auf die gemeinsame Schulzeit, in der Fleiß, Humor, großer Zusammenhalt eine wichtige Rolle gespielt hätten. Vor allem dankten sie ihren beiden Klassenleiter Stephan Preis(M10) und Andi Dorn (9a), „ohne die wir es nicht so gut geschafft hätten“.

Das könnte Sie auch interessieren: Sommerschule im Altlandkreis Wasserburg: Damit die Schüler wegen Corona nicht auf der Strecke bleiben

Unter der Leitung von Gerti Schwoshuber hatte Jakob Lauber mit Schüler der Abschlussklassen für den stimmungsvollen musikalischen Rahmen gesorgt. Mit „Möge die Straße uns zusammenführen“, verabschiedeten sich einige Solisten der Abschlussklassen abschließend stellvertretend für ihre Mitschüler von ihrer Schulzeit und der Obinger Schule.

Hanna-Maria Lackmaier, 16, Schnaitsee, Note 1,67::Die konsequente Vorbereitung und ein funktionierendes Lernsystem mit Lernzetteln, die an die Wand geheftet wurden, sowie die Vorbereitung in der Schule haben ihr geholfen, die guten Noten zu erreichen. Nun geht es für sie mit einer Ausbildung zur Pflegefachfrau bei den Kreiskliniken Trostberg weiter. Als mögliches weiteres Berufsziel gibt sie einen Einsatz im Rettungsdienst an.
Margareta Strasser, 15, Pittenhart, Note 1,7Die gute Schülerin war von ihrem hervorragenden Abschluss nicht überrascht, denn sie hatte mit andauerndem Lernen und Beteiligung am Unterricht viel dafür getan. Nun freut sie sich auf die Ferien, denn das letzte Schuljahr hat sie wegen der ständig wechselnden Maßnahmen und der Prüfungsvorbereitung schon als anstrengend empfunden. Margareta Strasser beginnt eine Ausbildung zur Sozialpflegerin an der Berufsfachschule in Traunstein.

Mehr zum Thema

Kommentare