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Gewaltverbrechen in Mühldorf am Inn: Eine Person tot – mutmaßlicher Täter festgenommen

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Festsonntag

Gelebte Tradition: Obinger Schützenverein feiert 150-jähriges Jubiläum

Die Obinger Schützen feierten ihr 150-jähriges Jubiläum mit einem großen Festumzug. Weithofer
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Die Obinger Schützen feierten ihr 150-jähriges Jubiläum mit einem großen Festumzug. Weithofer
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Die Vorfreude war riesig: Der Obinger Schützenverein feiert sein 150-jähriges Jubiläum. So war der Festumzug.

Obing – Ideales Wetter, feierliche Stimmung: Die Zeremonie begann um zehn Uhr, als sich die Festteilnehmer auf der Wiese am See zum Freiluft-Gottesdienst versammelten. Gefeiert wurde in Obing mit großer Besetzung des Schützenvereins, der auf sein 150-jähriges Bestehen zurückblicken kann. Am kommenden Sonntag zieht die Feuerwehr nach, die ebenfalls vor 150 Jahren gegründet wurde.

Von Rohrbach bis Waging

Bürgermeister Sepp Huber zeigte sich entsprechend gut gelaunt, als er kurz vor zehn zusammen mit Landrat Siegfried Walch auf den Start des Festzugs wartete – mit einer Pferdekutsche reihte er sich ein. „Nach der langen Zeit, in der nicht viel los war, ist es einfach schön, dass es ein größeres Fest gibt. Da freuen wir uns total drauf“, sagte er. Eingeladen zu der Großveranstaltung waren die Schützenvereine aus der ganzen Region, von Rohrbach bis Waging. In seiner Ansprache hob Huber unter anderem die sportlichen Erfolge der Schützengesellschaft Obing hervor.

Bürgermeister Sepp Huber (rechts) und Landrat Siegfried Walch.

Landrat Walch betonte bei der Veranstaltung das „lebendige Vereinsleben“, das bei diesem Fest offenbar werde. „Die Seele unserer Heimat lebt durch das Ehrenamt“, fügte er hinzu. „Es ist schön, dass die Menschen solche Feste wieder genießen können.“ Er würdigte zudem den Anlass der Feier: „Das waren 150 Jahre sportlicher Einsatz. Dafür mein herzlicher Glückwunsch.“ Gleichzeitig habe sich die SG in den 150 Jahren um „gelebte Tradition und gelebtes Brauchtum“ verdient gemacht.

Voller Freude zeigte sich auch Robert Ober, Organisator und Vorsitzender der Schützengesellschaft. „Für mich ist das ein großer Tag. Ich bin schon ein bisserl aufgeregt.“ Seiner Einladung waren insgesamt 81 Vereine gefolgt - alle Mitglieder, 1 900 an der Zahl, in Tracht und Dirndl gekleidet. Dem Beobachter bot sich ein Anblick, wie er nicht bunter, nicht zünftiger sein konnte. Mit viel Tschingderassabum setzte sich der Zug, unterteilt in fünf Gruppen, dann in Bewegung, zuerst in Richtung Festwiese, wo ein Holzaltar für den Gottesdienst aufgebaut war. Zur Einstimmung hatte der Obinger Chor „Gleichklang“ bereits erste Lieder intoniert.

Mit Blasmusik und Trommelwirbel

In seiner Ansprache richtete Pfarrer Andreas Kolb sein Augenmerk auf das ausgeprägte Zusammengehörigkeitsgefühl im Verein: „Das Stärkste, was ihr erreicht habt, ist eure Gemeinschaft.“ In diesen Festwochen zeige sich, was die Schützen alles auf die Beine stellen können.

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„Meine Bitte ist: Behaltet euch diese Gemeinschaft bei“, so Kolb. Eine besondere Ehrung wurde im Gottesdienst dem Patenverein der SG Obing zuteil, in dem Aindorf, Oberbrunn und Pittenhart zusammengeschlossen sind. Nach dem Feldgottesdienst zogen die Teilnehmer mit Blasmusik Trommelwirbel durch den Ort, viele Schaulustige verfolgten den Marsch vom Straßenrand aus – ein wirklich gelungenes Fest. Die Obinger Festwochen laufen noch bis 4. Juli. Mehr Informationen online unter www.obinger-festwochen-2022.de.

Der Obinger Musikverein intonierte unter anderem die Bayernhymne.

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