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Dieses Beispiel sollte Schule machen

Engagierte Eltern in Obing wollen für sicheren Schulweg sorgen

Diese Karte zeigt die Schulwegrouten als blaue Linien, die roten Bereiche sind Problemstellen.
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Diese Karte zeigt die Schulwegrouten als blaue Linien, die roten Bereiche sind Problemstellen.
  • VonInge Graichen
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Der Obinger Elternbeirat hat einen eigenen Arbeitskreis „Sicherer Schulweg“ gegründet. Die Mitglieder haben Problemstellen im Dorf aufgezeigt und sich Gedanken gemacht, wie sie aufzulösen sind. Ein Beispiel für Elternengagement, das Schule machen könnte.

Obing – Mit eindrucksvollen Bildern zeigten die Elternbeiratsvorsitzende Christina Engels, Simone Stettwieser und Patricia Wimmer aus dem Arbeitskreis im Gemeinderat Obing Schwachstellen, aber auch Verbesserungsmöglichkeiten auf. Ihr Ziel: Mehr Sicherheit auf dem Schulweg, mehr Kinder, die ihn zu Fuß bewältigen können.

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Bei der Besichtigung der Ortsdurchfahrt ergaben sich auch noch Vorschläge für die Gestaltung dieses wichtigen Bereiches im Ort nach der Verlagerung der B 304 nach außerhalb. Denn was den Schulkindern nützt, ist auch gut für ältere Mitbürger und kinderwagenschiebende Eltern, so der Arbeitskreis.

Ziel: Zu Fuß zur Schule statt im Elterntaxi

Kernstück der Vorschläge: Markierung von Routen aus verschiedenen Richtungen des Ortsgebietes zur Schule hin für die Kinder, die das Schulgebäude fußläufig erreichen können und auch sollten, damit der Autoverkehr – Stichwort „Elterntaxi“ – dort weniger wird. Auf der Homepage der Grund- und Mittelschule Obing steht bereits ein Ortsplan mit diesen Routen, mit Markierung der Stellen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern.

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Als nächster Schritt sollen diese Routen mit gelber Farbe auf die Gehwege aufgemalt und die empfehlenswerten Stellen für Straßenquerungen besonders hervorgehoben werden. Ein Beispiel: An der Kreuzung bei der Apotheke sollte nach Meinung der Mütter und Väter nicht unmittelbar an dieser Stelle, sondern einige Meter entfernt die Straßenseite gewechselt werden.

Grünphase der Ampel verlängern

Dass diese Kennzeichnungen möglichst bald durchgeführt werden sollten, war Konsens im Gemeinderat. Besonders hervor hoben Christina Engels, Simone Stettwieser und Patricia Wimmer weitere Punkte in Obing, an denen recht kurzfristig Verbesserungen möglich wären – beispielsweise eine Verlängerung der Grünphase an der Ampel. Diese sei ja nun in Gemeindebesitz, so der Hinweis der Arbeitskreismitglieder.

Solche Piktogramme sollen die empfehlenswerten Stellen zur Querung von Straßen auf dem fußläufigen Schulweg Obinger Schüler markieren.

Weitere Lösungsmöglichkeiten für Problembereiche sahen die engagierten Mütter unter anderem in der Ausdehnung der Tempo-30-Zone an Reiterberg und Brunnerweg vom John-Eck bis über die Sporthalle hinaus und einer Einbahnregelung in der Reiterbergstraße.

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Positiv vermerkt wurde, dass die Randsteinabsenkung an der Seeoner Straße beim Busparkplatz inzwischen durchgeführt wurde, doch wären auch hier noch Piktogramme und Auffrischung der Markierungen hilfreich, so die Eltern.

Arbeitsgruppen bereiten Entscheidungen vor

Darüber hinaus enthielt die Ausarbeitung der Arbeitsgruppe „Sicherer Schulweg“ Lösungsvorschläge für zahlreiche Problemstellen auf den Wegen von Schulkindern im Gemeindegebiet, die auch nach ihrer Ansicht erst mittelfristig oder sogar eher langfristig zu lösen sein würden.

Prioritäten festlegen

Im Gemeinderat stellte sich da die Frage nach dem weiteren Vorgehen. Gemeinderat Korbinian Stettwieser (PAO) forderte sogleich einen Zeitplan für die Umsetzung der Maßnahmen. Bürgermeister Sepp Huber skizzierte als weiteres Vorgehen, dass zunächst Prioritäten festgelegt werden müssten und dann die einzelnen Punkte in kleinen Arbeitsgruppen von wenigen Gemeinderatsmitgliedern zur Entscheidungsfindung vorbereitet werden könnten.

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