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Leserforum

Nützliche und nicht nützliche Wege in Ramerberg

Zur Berichterstattung über die Bürgerversammlung in Ramerberg vom 28. Oktober:

(Anmerkung der Redaktion: Am 18. November veröffentlichten wir versehentlich eine anders bearbeitete Version dieses Leserbriefs unter dem Namen von Gabriele Scherfler. Hier lesen Sie nun die gewünschte Version der Leserbriefschreiberin Scherfler. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.)

In Ihrem Bericht las ich, dass unser Bürgermeister nach wie vor plant, einen Radweg zwischen Steingassen und Anger zu bauen. Ich bat daraufhin in einem Brief die Verantwortlichen der Gemeinde Ramerberg, mich und den Rest der Gemeinde über die Sinnhaftigkeit dieses Plans aufzuklären und die anfallenden Kosten offenzulegen. Vom Bürgermeister kam lediglich die Antwort, dass er meine Mail an das Ordnungsamt weitergeleitet habe. Deshalb geht meine Frage jetzt an alle: Wem bitte nützt dieser Weg etwas, wenn er in Steingassen beginnt und am Ortseingang von Anger auf der linken Straßenseite endet, noch vor der gefährlichen Engstelle zum Bahnhof? Der Weg beginnt und endet im Nirgendwo. Umso mehr verwundert es, dass der Bürgermeister den seit den 60er- Jahren öffentlich gewidmeten Obersendlinger Weg zwischen dem Ortsteil Sendling und Bahnhof verkümmern lässt. Die aktuelle Situation ist, dass der Weg durch eine Wiese führt und es radfahrerischer Künste bedarf, diesen Weg unbeschadet zu befahren. Auch die Erkenntnis, dass dieser Weg eine nachgewiesene Verkehrsbedeutung hat, veranlasst unser Gemeindeoberhaupt nicht, ihn ganzjährig nutzbar zu machen. Im Gegenteil, er und seine Partei wollen den Weg entwidmen und verschwinden lassen. Jede andere Gemeinde versucht, neue Fuß- und Radwege zu bauen um Alternativen zum Auto aufzuzeigen. Den grünen Anstrich, den sich der Bürgermeister im Wahlkampf gab und beim Verhindern des Sportplatzes gerne gibt, wird beim Obersendlinger Weg gründlich verwaschen.

Die Fakten: Es braucht eine Verbindung zwischen Sendling und Bahnhof. Es gibt einen gewidmeten Weg, der für wenig Geld gangbar gemacht werden könnte. Der Weg hat eine nachgewiesene Verkehrsbedeutung. Es gibt keinen alternativen Weg dazu.

Gabriele Scherfler

                                    Ramerberg