Norma will in Obing neu bauen

Der Discounter Norma will in Obing neu bauen. Mit der Eingrünung der Stellplätze beschäftigte sich nun der Gemeinderat.

Von Inge Graichen

Obing – Für die Änderung des Bebauungsplans „Amperwerke“ zugunsten der Erweiterung der Verkaufsfläche des Norma Lebensmittelbetriebes mit Ausweisung eines Sondergebietes mit der Zweckbestimmung „Großflächiger Einzelhandel“ wurden im Obinger Gemeinderat die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange sowie von Einzelpersonen behandelt. Die Untere Naturschutzbehörde und Ludwig Mörner als Privatperson hielten die im neuen Bebauungsplan vorgesehene Eingrünung der Stellplätze für nicht ausreichend, zumal die Festsetzungen im Ursprungsbebauungsplan nicht erfüllt worden waren.

Als neue Anforderung setzte der Gemeinderat Obing einstimmig fest, dass zwei Stellplätze entfallen und auf den bereits vorhandenen Baumscheiben neue Bäume gepflanzt werden, da ein noch vorhandener an Vitalität zu wünschen übrig lässt und der andere bereits eingegangen ist.

Diese Festsetzung soll als zwingend in den Textteil des Bebauungsplans aufgenommen werden. Dazu soll ebenfalls beschrieben werden, welche zu pflanzenden Bäume sich für befestigte Flächen eignen und was dafür getan werden muss, dass sie an dieser Stelle auch gut wachsen.

In ähnlicher Weise sollen weitere Bäume in den im Bebauungsplan ausgewiesenen Grünbereichen festgesetzt werden.

Die Gemeinde wird kontrollieren

Gemeinderätin Fanni Mayer (CSU) forderte eine zeitliche Terminierung des Vollzugs der Baumpflanzungen, Korbinian Stettwieser (PAO) die Kontrolle durch die Gemeinde. Weitere Anregungen unter anderem von der Unteren Bauaufsichtsbehörde sollen nach Meinung des Gemeinderates ebenfalls in den Bebauungsplan eingearbeitet werden. Daher muss auch hier eine erneute Einholung der Stellungnahmen von betroffenen Behörden erfolgen.

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