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Aus dem Gemeinderat

Noch ein Versuch: Soyen gibt geplante Neugestaltung des Bahnhofsgeländes nicht auf

Die Neugestaltung des Bahnhofsgeländes ist ein großer Wunsch des Gemeinderats und der Bürger. Jetzt will die Kommune erneut einen Antrag für Fördermittel stellen.
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Die Neugestaltung des Bahnhofsgeländes ist ein großer Wunsch des Gemeinderats und der Bürger. Jetzt will die Kommune erneut einen Antrag für Fördermittel stellen.
  • VonMichaela Schneider
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Soyen will erneut einen Antrag stellen, um sich für die Fördermittel zu bewerben. Damit soll endlich das Bahnhofsgelände verschönert werden. Wie das der Gemeinderat sieht und wie es nach einer wiederholten Ablehnung weitergehen soll.

Soyen – Neuer Anlauf zur Neugestaltung des Geländes am Bahnhofsplatz in Soyen: Nach dem Stopp bewirbt sich die Gemeinde nun um Fördergelder aus dem EU-Förderprogramm „ELER“.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeister Thomas Weber (GWS) das Gremium über die Möglichkeiten, sich erneut um Fördergelder zu bewerben. Der Mehraufwand bei der Bewerbung sei gering und man solle es auf jeden Fall noch einmal versuchen, so Weber. Es entstünde der Gemeinde bei einer erneuten Bewerbung kein Nachteil, da die Kommune über das weitere Vorgehen sowieso entscheiden müsse.

Hierzu machte Martin Krieg (GWS) den Vorschlag, dass die Gemeinde selbst etwas zu unternehmen solle – und somit nicht auf die Fördergelder zu warten. Die Mauer am Bahnhofsgelände sehe furchtbar aus und auch die Straße sei nicht fertig.

Weber entgegnete, dass es möglich wäre, selbst Vorschläge zu unterbreiten. Allerdings würde jede beschlossene Maßnahme aus dem Fördertopf des EU-Förderprogramms herausfallen und den Haushalt der Gemeinde belasten.

Dr. Hans Hinterberger (GWS) befürwortete eine erneute Bewerbung, meinte allerdings, dass bei einer Absage die Kommune selbst etwas machen müsse. Er fragte außerdem nach, warum der vorhergehende Antrag nicht genehmigt worden wäre. Der Rathauschef informierte das Gremium, dass die Gemeinde nicht genug Punkte erreicht habe, um für die Fördergelder infrage zu kommen.

Auf Anfrage der Wasserburger Zeitung erklärt Weber, dass die Kommune in der Bewerbung 31 Punkte erhalten habe, aber 34 bräuchte. Bei dem jetzigen Antrag hofft der Rathauschef „schwer darauf, dass es klappt.“ Er wisse auch nicht, wie viele Gemeinden sich überhaupt für eine Förderung gemeldet hätten, aber „im Topf ist noch was drin“, so der Bürgermeister. Von den 1,35 Millionen Euro, die für die Gestaltung des Bahnhofsgeländes angesetzt sind, würde durch das Förderprogramm 80 Prozent übernommen werden, allerdings ohne Planungskosten. Für diese muss die Kommune aufkommen. In Oberbayern gebe es darüber hinaus viele finanzstarke Gemeinden, deswegen seien bei der vorhergehenden Bewerbung wenig Orte aus dem Gebiet mit den Fördergeldern bedacht worden, erklärt Weber.

Dem stimmte auch Bauamtsleiter Franz Glasl in der Sitzung zu. Einige Bewerber seien aus eher wirtschaftlich schwächeren Regionen und wären daher bei der Verteilung der Punkte mehr berücksichtigt worden. Die Planung an sich sei aber so in Ordnung gewesen, so Glasl. Auch Afra Zantner (GWS) schloss sich dem an. Soyen stehe im Vergleich zu anderen Gemeinden sehr gut da und habe deswegen weniger Punkte erhalten. Die Kommune solle jetzt nicht vorschnell handeln und somit eventuelle Mittel verspielen.

Marille Gürtel (GWS) stimmte ebenfalls dafür, jetzt noch die drei Monate der Bewerbung abzuwarten danach aber selbst tätig zu werden, um „eine schöne Lösung“ zu schaffen. Die erneute Bewerbung wurde vom Gemeinderat mit einer Gegenstimme angenommen.

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