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Wohnprojekt im großen Stil angedacht

„Bürger reden mich schon blöd an“: Was wird aus dem Bräuhaus-Areal in St. Wolfgang?

Wohnbebauung und Räume für die Gemeindeverwaltung? Was soll aus dem Bräuhaus-Areal in St. Wolfgang, das seit 2015 der Gemeinde gehört, werden? Derzeit laufen die Arbeiten zu einem Emissionsgutachten.
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Wohnbebauung und Räume für die Gemeindeverwaltung? Was soll aus dem Bräuhaus-Areal in St. Wolfgang, das seit 2015 der Gemeinde gehört, werden? Derzeit laufen die Arbeiten zu einem Emissionsgutachten.
  • VonHermann Weingartner
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Im März 2015 hieß es in St. Wolfgang, aus dem alten Bräuhaus-Areal, das die Gemeinde gekauft hat, wird ein Wohnprojekt. Konzepte wurden diskutiert, ein Arbeitskreis gegründet. „Passiert ist nichts und die Bürger reden mich schon blöd an“, ärgert sich Gemeinderatsmitglied Josef Göschl (WG Armstorf). Es müsse endlich was vorangehen.

St. Wolfgang – „Da muss jetzt was endlich passieren“, forderte Josef Göschl (WG Armstorf) im St. Wolfganger Gemeinderat am Sitzungsende beim Punkt „Anträge“. Gemeint war das Projekt „Bräuhaus“-Areal. Dabei handelt es sich um die Konzeption, Nutzung und Bebauung auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei und alten Forsthauses gleich gegenüber dem Rathaus. Erste Überlegungen dazu gab’s bereits im März 2015.

Die Leute werden mürrischer

„Ich werde von Leuten immer wieder blöd angeredet“, wann denn da endlich was geschieht mit dem ehemaligen Brauerei-Gelände, berichtete Göschl.

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Der Armstorfer könne dazu aber keine konkreten Aussagen gegenüber den Bürgeranfragen geben, weil auch er nicht wisse, wie es um die zeitliche Umsetzung des Projekts aktuell stehe.

Komplizierte Rechtslage

Bei allen Anfragen zum „Bräuhaus“ werde er künftig nichts mehr sagen und die Leute ins Rathaus verweisen. Zudem wollte Göschl von Bürgermeister Ullrich Gaigl (FW) wissen, warum erst jetzt ein Schallschutzgutachten beauftragt wurde.

Die Verzögerungen hatte Gaigl bislang immer mit der komplizierten Klärung der Rechtssicherheit für die Gemeinde bei der Umsetzung des Großprojekts erklärt. In der Sitzung machte er jetzt zu der Göschl-Anfrage keine konkrete Aussage. Er bot aber an, wenn es Beschwerden oder Anfragen gebe, diese an ihn weiterzuleiten. Auf Nachfrage der Heimatzeitung bestätigte Gaigl jetzt, es sei ein Emissionsgutachten in nichtöffentlicher Sitzung beauftragt worden. Dieses werde derzeit erstellt. Wenn das Gutachten vorliege, werde auf Grundlage des bestehenden Konzepts und Planentwurfs weiter gemacht und noch heuer im Gemeinderat darüber beraten.

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Inzwischen gebe es einen weiteren „Interessenten“ für das Projekt, sagte Gaigl. Geplant sei, dass die Kommune das gesamte Areal an einen Investor verkaufe, der dann das Vorhaben mit überwiegender, unterschiedlicher Wohnnutzung umsetzen soll. Die Gemeinde werde sich, wie bereits beschlossen, vertraglich Räumlichkeiten für spätere Erweiterungsmöglichkeiten der Gemeindeverwaltung in dem geplanten Gebäudekomplex sichern.

Arbeitskreis wurde gegründet

Das ehemalige Brauerei-Anwesen samt der alten Gebäulichkeiten hat die Gemeinde gekauft. Im März 2015 wurde dann ein Arbeitskreis gegründet, der sich über die Verwertung und neue Nutzungen des Areals Gedanken gemacht hatte, erinnerte Göschl jetzt. Mehrfach war das Projekt schon im Gemeinderat diskutiert worden. Inzwischen ist einiges passiert und es gibt eine Konzeption samt Planmodell, was dort baulich und nutzungstechnisch erfolgen soll. Zur Umsetzung des Großprojekts hatte es bisher aber nur immer Ankündigungen gegeben. Das sorgte nicht erst seit der letzten Sitzung immer wieder für Verärgerung und Unverständnis in Teilen des Gemeinderats und bei Bürgern.

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