Der Bau der neuen Polizeiinspektion in der Wasserburger Burgau liegt im Zeitplan

Am Kreisverkehr Münchner Straße/Landschaftsweg entsteht derzeit die neue Polizeiinspektion Wasserburg. In Betrieb genommen wird die neue Diensstelle Ende 2021.
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Am Kreisverkehr Münchner Straße/Landschaftsweg entsteht derzeit die neue Polizeiinspektion Wasserburg. In Betrieb genommen wird die neue Diensstelle Ende 2021.

Die rund 35 Mitarbeiter der Polizei Wasserburg können sich schon bald auf einen neuen Standort mit hochmodernem Arbeitsumfeld freuen: Der Neubau der Polizeiinspektion auf einem rund 3700 Quadratmeter Grundstück im Stadtteil Burgau an der Münchner Straße soll laut dem Bayerischen Innenministerum schon Ende 2021 in Betrieb genommen werden.

Von Heike Duczek und Ulrich Nathen-Berger

Wasserburg – Neben dem zweigeschossigen Hauptgebäude sind auf dem rund 3700 Quadratmeter großen Grund in der Nähe des Kreisverkehrs Landschaftsweg auch Garagen und ein Polizeihof vorgesehen.

Derzeit werde der Rohbau des Kellergeschosses errichtet, die Betonarbeiten seien weitestgehend abgeschlossen, es müssten noch vereinzelte Wände gemauert werden, sagte Ursula Lampe, Pressesprecherin des Staatlichen Bauamts Rosenheim, auf Anfrage der Wasserburger Zeitung.

Auch im Kostenrahmen

Untergebracht werden dort Nebenräume, Umkleiden und Duschen, zwei Hafträume sowie die Haustechnik. Nach der Begutachtung des Sichtbetonmusters für die Ausführung des Erdgeschosses werden laut Lampe die Kellergeschossdecke und die Wände im Erdgeschoss betoniert. Dort entstehe die Wache, ein Sozialraum und Büros. Weitere Büros und ein Seminarraum seien für das Obergeschoss vorgesehen.

In Kürze würden dann die Fundamente und die Bodenplatte des Garagennebengebäudes folgen.

Der Neubau liege im Zeit- und Kostenplan, sagte die Pressesprecherin unserer Zeitung.

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Die kalkulierten Gesamtkosten betragen rund 6,4 Millionen Euro. Die Nutzfläche der neuen Inspektion werde etwa 750 Quadratmeter umfassen.

Bislang ist die Polizeiinspektion am Kaspar-Aiblinger-Platz untergebracht. Das mehr als 100 Jahre alte Gebäude hatte Innenmister Joachim Herrmann bei der offiziellen Bekanntgabe des Bauprojekts als „verbraucht sowie für die heutigen Bedürfnisse der Polizei unzweckmäßig und beengt“ bezeichnet.

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