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Sindy Limmer (Mitte) ist die neue Vorsitzende der Freien Wähler-Wasserburger Block. Unterstützt wird sie vom Vorstandsteam Karin Heienbrock, Armin Sinzinger, Florian Hausmann und Elisabeth Seibl-Kinzlmaier.  Foto Hampel
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Sindy Limmer (Mitte) ist die neue Vorsitzende der Freien Wähler-Wasserburger Block. Unterstützt wird sie vom Vorstandsteam Karin Heienbrock, Armin Sinzinger, Florian Hausmann und Elisabeth Seibl-Kinzlmaier. Foto Hampel

Eine Verjüngungskur hat sich der Wasserburger Block verordnet. Neue Vorsitzende ist die 39-jährige Webdesignerin Sindy Limmer.

Wasserburg - Mit einem Paukenschlag verabschiedete sich Markus Pöhmerer, seit Jahrzehnten in der Vorstandschaft des Wasserburger Blocks und seit sieben Jahren Vorsitzender, aus seinem Amt: Der Vorstand der freien Wählervereinigung ist konsequent verjüngt. Pöhmerers Nachfolgerin ist seit der Jahresversammlung die 39-jährige Sindy Limmer. Erster Stellvertreter ist Armin Sinzinger, der als einziges Mitglied des Kernvorstandes wieder kandidierte. Zum zweiten Stellvertreter wählten die Mitglieder den 33-jährigen Kirchenmaler und Denkmalpfleger Florian Hausmann. Elisabeth Seibl-Kinzlmaier übernahm als Schriftführerin. Josef Ottmar Wimmer gab nach drei Jahrzehnten das Amt des Kassiers ab. "Ich hab's gerne gemacht, es gibt nichts zu bereuen", so sein Fazit. Der gelernte Banker übergab die Kasse an Karin Heienbrock.

Beisitzer und Kassenprüfer kandidierten erneut, wurden auch gewählt. Beisitzer bleiben Tobias Hutterer und Lorenz Grasberger, die Kasse prüft weiterhin Heinz Dempf.

Seinen Vorstandsbericht hielt Pöhmerer bewusst knapp, blickt nur kurz auf das Wahljahr zurück. Nach "Irritationen" im Vorfeld - die Freien Wähler Reitmehring Wasserburg ließen kurzfristig die gemeinsame Liste platzen - sei es noch sehr aufregend geworden, so Pöhmerer. Und auch in der Wahlnacht blieb es spannend, lange war nicht klar, wer neben dem langjährigen Stadtrat Pöhmerer ins Gremium einzieht. Am Ende hatte Armin Sinzinger 22 Stimmen mehr als Andreas Roder, löste diesen als Stadtrat ab.

Sinzinger erläuterte kurz, wie es zur Fraktionsgemeinschaft mit der CSU gekommen sei: Die Sondirungsgespräche seien besser gelaufen als mit allen anderen Gruppierungen, mit denen man sich zusammensetzte. Nach einem halben Jahr lautete sein Fazit: "Es funktioniert, es lebt, es läuft."

Funktioniert hat auch die Finanzierung des Wahlkampfes. Wimmer hatte zu Jahresbeginn 2014 6100 Euro in der Kasse, die für den Wahlkampf komplett ausgegeben wurden. Damit ist die Kasse aber nicht leer, denn die Beiträge der 61 Mitglieder sowie Spenden mussten nicht angetastet werden. Der neue Vorstand hat finanziellen Spielraum. syl

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