Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Im Winter ist bei Maxau einiges passiert, nun kommen die ersten Bewohner

Neue Paradiese am Toteiskesselweg

Naturidylle Toteiskessel: Ohne Pflege würde auch sie sich wandeln und letztlich verschwinden.  Foto Günster
+
Naturidylle Toteiskessel: Ohne Pflege würde auch sie sich wandeln und letztlich verschwinden. Foto Günster

Haag - Nach den Pflegemaßnahmen im Januar und Februar dieses Jahres zeigen sich einige Kessel am Toteiskesselweg bei Haag ganz neu. Durch Einsatz eines speziellen Baggers konnten in drei Kesseln bei Maxau Teilentlandungen vorgenommen werden. Die Maßnahmen basieren auf den Konzepten von beteiligten Fachleuten des Landratsamtes Mühldorf, des Bund Naturschutz und eines Landschaftsökologen, den das Landratsamt Mühldorf im letzten Jahr speziell für eine Libellenkartierung beauftragt hatte.

An einer vegetationsarmen Stelle in Kessel 4 wurde ein etwa 120 Quadratmeter großer Bereich ausgebaggert, der sich sofort wieder mit moorigem Wasser füllte. Er soll vor allem Amphibien einen neuen Lebensraum bieten. Weitere kleinere Gewässer wurden eigens für Libellen wie Vierfleck und Gefleckte Smaragdlibelle als Laichplatz im Großseggenried angelegt.

Im offenen Wasserbereich von Kessel 8 wurde teilweise Schilf entnommen, damit das Gewässer nicht weiter verlandet. Weiter nördlich wurde ein seit Jahrzehnten verfülltes Teilstück des äußeren Ringgrabens ausgebaggert. Hier ist ein etwa 100 Quadratmeter großes Stillgewässer entstanden, das ebenfalls den Lebensraum für Amphibien verbessern soll, so zum Beispiel für den selten gewordenen Kammmolch.

Im Kessel musste die 25 Zentimeter dicke Eisschicht vom Bagger durchbrochen werden, um Weidengebüsch und Faulbaum aus dem nordwestlichen Bereich auszubaggern. Dadurch wird dem Übergangsmoor mehr Raum gegeben. Im Südosten des Kessels wurde durch Entnahme von Weidengebüsch eine kleine Wasserfläche für seltene Moorlibellen wie die Gefleckte Smaragdlibelle geschaffen.

Finanziert wurden die Tierparadiese durch die Gerhard und Ellen Zeidler-Stiftung. re

Kommentare